1. FC Union Berlin: La’Vere Corbin-Ong vom Berliner AK im Visier? – Auch Ondrej Petrak weiter ein Thema

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 10.11.15 | 07:57

25 erzielte Tore sind zwar der zweitbeste Wert aller Zweitligisten, doch gleichzeitig kassierte der 1. FC Union Berlin eben auch 25 Gegentore, die nur von Schlusslicht MSV Duisburg knapp übertroffen werden. Wo die Probleme der Mannschaft von Trainer Sascha Lewandowski liegen, lässt sich damit unschwer erkennen.

Und nachdem Lewandowski schon mehrere taktische Varianten durchprobiert hat, aber mit keiner Formation die teils gravierenden Lücken in der Hintermannschaft geschlossen werden konnten, gilt als sicher, dass die Eisernen auf dem winterlichen Transfermarkt nachbessern werden. Bereits vergangene Woche durchgesickert ist das Interesse an Ondrej Petrak, der beim 1. FC Nürnberg etwas überraschend gar keine Rolle mehr spielt. Petrak, der im Sommer noch im Trikot der der tschechischen U-21 eine überzeugende Europameisterschaft spielte, kann sowohl vor der Abwehr als auch in der Innenverteidigung spielen.

Auch Drittligisten an La’Vere Corbin-Ong interessiert

Ebenfalls im Blickfeld der Köpenicker befindet sich laut bild.de ein bislang weitgehend unbekannter Akteur: La’Vere Corbin-Ong, der in der Regionalliga beim Berliner AK auf sich aufmerksam machte und das seit langem vorhandene Problem auf der linken Abwehrseite lösen könnte.

Der in England geborene Kanadier kam im Juli 2012 aus Kanada zunächst zum FC Pommern Greifswald, ehe er sich dort für einen letztlich im Sommer 2014 vollzogenen Wechsel zum BAK entschied. Dort ist der 24-Jährige, der auch in der Innenverteidigung spielen kann, dank seiner Schnelligkeit und Laufstärke auf der linken Abwehrseite eine feste Größe. Neben dem 1. FC Union haben auch mehrere Drittligisten Interesse an Corbin-Ong angemeldet, der aufgrund seines 2016 auslaufenden Vertrages wohl schon im Winter für eine relativ kleine Ablöse zu haben wäre.