1. FC Union Berlin: Mehrere Spieler könnten noch gehen

Kader ist mit den Nachverpflichtungen zu groß

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 23.08.18 | 12:27
Lars Dietz um Training von Union Berlin

Wartet weiter auf sein Zweitliga-Debüt: Lars Dietz (l.) © Imago / Matthias Koch

Mit Suleiman Abdullahi und Robert Zulj hat der 1. FC Union Berlin in den vergangenen Tagen noch zwei Verstärkungen für die Offensive an Land gezogen. Abdullahi benötigt nach einer Knöchelverletzung zwar noch einige Wochen, um eine Alternative zu werden, doch Zulj befeuert den Konkurrenzkampf sofort.

Ebenso wie Florian Hübner, der nach Verletzungsproblemen in der Vorbereitung zuletzt schon wieder auf der Bank saß und über kurz oder lang in die Mannschaft drängt. Das gilt auch für Sebastian Polter, Fabian Schönheim und Marc Torrejon, die nach langwierigen Verletzungen an ihrem Comeback arbeiten und alle spätestens im Herbst zur Verfügung stehen sollen.

Sechs Spieler mit geringen Einsatzchancen

Sind alle Spieler fit, ist der Union-Kader mit 30 Profis indes deutlich zu groß. Bis zum Ende der Transferperiode am 31. August sollen daher nach Möglichkeit noch Akteure mit begrenzten Einsatzchancen den Verein verlassen.

Kandidaten für einen Abschied gibt es mehrere. Schon länger in diesem Zusammenhang genannt werden die Verteidiger Christoph Schösswendter und Peter Kurzweg, die es in den ersten drei Pflichtspielen gar nicht in den Kader geschafft haben. Letzteres galt auch für Youngster Lennard Maloney und für Rückkehrer Eroll Zejnullahu.

Immerhin zum Aufgebot gehörten mit Berkan Taz und Lars Dietz zwei weitere junge Spieler, für die es mit den Neuzugängen bzw. den aktuell noch verletzten Spielern aber auf absehbare Zeit auch eng werden dürfte.

Abgesehen von Dietz, der bis 2021 gebunden ist, besitzten alle genannten Spieler nur noch Verträge bis zum Ende dieser Saison. Eine Ausleihe scheidet damit nach jetzigem Stand aus. Es sei denn, ein Vertrag wird zunächst verlängert. Ein solches Szenario wäre gerade bei Maloney und Taz, die andernorts womöglich mehr Spielpraxis sammeln könnten, vorstellbar.

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