1. FC Union Berlin: Neuer Vertrag für Stephan Fürstner?

Routinier würde gerne bleiben

Stephan Fürstner

Seit 2015 für den 1. FC Union am Ball: Stephan Fürstner © Imago / Sportfoto Rudel

Vor dem Spiel des 1. FC Union Berlin am Sonntag bei Eintracht Braunschweig ist nach wie vor offen, ob Christopher Trimmel zur Verfügung steht. Der Einsatz des etatmäßigen Rechtsverteidigers ist krankheitsbedingt allerdings sehr fraglich. Sollte es nicht reichen, müsste Trainer Andre Hofschneider einen seinen unumstrittenen Stammspieler ersetzen.

Dafür bieten sich mehrere Möglichkeiten. Lars Dietz könnte die Position spielen, aber auch Marvin Friedrich aus der Dreierkette nach außen gezogen werden, zumal Abwehrchef Toni Leistner nach auskuriertem Infekt wieder dabei ist. Hofschneider liebäugelt indes auch damit, Grischa Prömel als Rechtsverteidiger zu nominieren, der eigentlich als Ersatz für den gesperrten Felix Kroos auf der Sechser-Position vorgesehen war.

Muskuläre Probleme sind überwunden

Doch auch der Sechs verfügt Hofschneider mit Stephan Fürstner noch über eine weitere, gestandene Alternative. Fürstner, der vergangene Woche gegen Fortuna Düsseldorf nach muskulären Problemen überraschend zum Kader gehörte und sogar zu einem Kurzeinsatz kam, wäre auf jeden Fall bereit: „Natürlich würde ich gerne spielen. Das wird ein interessantes Match“, so der 30-Jährige im Berliner Kurier.

Die Partie in Braunschweig, aber auch jedes andere Spiel in den nächsten Wochen könnte Fürstner auch zur Eigenwerbung nutzen. Denn noch haben laut dem Mittelfeldmann keine Gespräche über eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages stattgefunden, wobei Fürstners zuletzt aber auch darauf lag, „wieder gesund zu werden“.

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mich hier sehr wohlfühle. (Stephan Fürstner)

Geht es nach Fürstner, steht einer Zukunft bei Union nichts im Weg: „Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mich hier sehr wohlfühle“, so der gebürtige Münchner, der 2015 von der SpVgg Greuther Fürth nach Berlin kam. Wie der Verein in dieser Personalie denkt, ist indes unklar.

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