1. FC Union Berlin: Nicolai Rapp kommt aus Aue

Innenverteidiger macht von einer Ausstiegsklausel Gebrauch

Nicolai Rapp, Marcel Hartel

Ab sofort Seite an Seite für Union: Marcel Hartel und Neuzugang Nicolai Rapp (r.) © Imago / Matthias Koch

Nachdem der 1. FC Union Berlin am Freitag mit Christoph Schösswendter (FC Admira Wacker Mödling), Kenny Redondo (SpVgg Greuther Fürth) und Simon Hedlund (Bröndby IF) gleich drei Spieler abgegeben hat, steht nun auch der erste Winterneuzugang fest.

Kurz nachdem medial durchgesickert war, dass sich die Eisernen mit Nicolai Rapp von Ligarivale Erzgebirge Aue verstärken würden, haben beide Vereine am Sonntagabend den Wechsel bestätigt. Wie der FC Erzgebirge auf seiner Webseite mitteilte, nutzt der 22 Jahre alte Innenverteidiger eine Ausstiegsklausel, um an die Alte Försterei zu wechseln. Angaben zur Ablöse machten beide Klubs nicht.

Es ist extrem bitter, dass uns Nicolai nicht mehr zur Verfügung steht. (Daniel Meyer)

„Es ist extrem bitter, dass uns Nicolai nicht mehr zur Verfügung steht. Er hat bei uns eine prima Entwicklung genommen und war ein wichtiger Faktor für uns“, bedauert Veilchen-Coach Daniel Meyer den Entschluss von Rapp, Aue den Rücken zu kehren, um in Berlin den nächsten Karriereschritt zu machen.

Rapp unterschreibt bis 2022

Unions Geschäftsführer Oliver Ruhnert freute sich derweil auf der Homepage der Eisernen über den geglückten Transfer: „Mit Nicolai Rapp konnten wir einen jungen, talentierter Spieler verpflichten, der trotz seines Alters schon viel Zweitligaerfahrung mitbringt. Wir haben seine Entwicklung schon länger beobachtet und sind überzeugt, dass er auf allen Defensivpositionen eine Verstärkung für uns sein kann.“

Rapp, der bei Union einen Vertrag bis 2022 mit Gültigkeit für die erste und zweite Liga erhält, dürfte vor allem in der Innenverteidigung Druck machen auf das bislang gesetzte Duo Marvin Friedrich und Florian Hübner.

Die ohnehin schon arg überschaubaren Perspektiven der Routiniers Fabian Schönheim und Marc Torrejon, deren Verträge auslaufen, haben sich mit der Ankunft des ehemaligen Junioren-Nationalspielers sicherlich nicht verbessert.

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