1. FC Union Berlin: Sebastian Polter drängt in die Startelf

Urs Fischer noch zurückhaltend

Sebastian Polter

Zwei Jokertore in den letzten drei Spielen: Sebastian Polter (r.) © imago images / Jan Hübner

Auch beim 1. FC Union Berlin wird man am heutigen Montagabend das Top-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV verfolgen. Dass ihm ein Sieg der Geißböcke, die bei neun Punkten Rückstand für die Eisernen kaum noch in Reichweite sind, am liebsten wäre, hat Trainer Urs Fischer in den vergangenen Tagen bereits durchklingen lassen.

Letztlich muss Union aber nach zuletzt vier sieglosen Spielen mit nur zwei Punkten vor allem selbst wieder in die Spur finden, um am Ende entweder als Zweiter direkt aufzusteigen oder es zumindest in die Relegation zu schaffen. Letzteres wird mit Blick auf den bis auf einen Punkt gerangerückten SC Paderborn sowie die jeweils auch nur drei Zähler entfernten Verfolger aus Kiel und Heidenheim keineswegs ein Selbstläufer.

Polter fühlt sich bereit

Bereits am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth muss Union den Bann wieder durchbrechen, insbesondere natürlich dann, wenn der HSV heute in Köln punkten sollte. Ob Sebastian Polter dazu von Beginn an beitragen darf, ist noch offen. Der 28 Jahre alte Angreifer, der nach überstandenem Mittelfußbruch zuletzt in drei Spielen als Joker zweimal getroffen hat, drängt allerdings in die erste Elf.

„Ich fühle mich fit und spüre nichts mehr von der Verletzung. Es ist klar, dass ich gerne länger spielen würde – auch gerne von Anfang an. Es wäre verkehrt, wenn ich das nicht wollen würde“, machte Polter im „Kicker“ (Ausgabe 32/2019 vom 15.04.2019) kein Geheimnis daraus, baldmöglichst wieder der Anfangsformation angehören zu wollen.

Wenn es so weiter geht, ist er vielleicht auch ein Thema für die Startformation. (Urs Fischer)

Trainer Fischer hat die Äußerungen Polters natürlich zur Kenntnis genommen und schätzt den siebenfachen Torschützen der laufenden Saison grundsätzlich auch sehr, will sich aber in Bild in Bezug auf Fürth noch nicht festlegen: „Polti hat ein gewisses Standing. Und er ist wichtig, weil er auch Tore schießt. Wenn es so weiter geht, ist er vielleicht auch ein Thema für die Startformation.“

Weil mit Sebastian Andersson auch Polters Vertreter als Mittelstürmer zuletzt gegen Jahn Regensburg (2:2) getroffen hat und es in den letzten neun Partien auf fünf Treffer bringt, steht Fischer auf jeden Fall eine knifflige Entscheidung bevor. Dass beide zusammen von Anfang an stürmen, ist eher unwahrscheinlich.

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