1. FC Union Berlin: Skrzybski lässt Stuttgart abblitzen

Umworbener Stürmer soll verlängern

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 15.09.16 | 12:22
Steven Skrzybski

Korb für den VfB Stuttgart: Union-Angreifer Steven Skrzybski © Imago

Zwar steht Steven Skrzybski aktuell ein wenig im Schatten seines Sturmkollegen Collin Quaner, der mit fünf Treffern die Torschützenliste der 2. Bundesliga anführt, aber auch der 23 Jahre alte Angreifer ist mit drei Toren und drei Assists stark in die neue Spielzeit gestartet.

Skrzybski setzte damit seine schon in der Vorsaison sichtbare, allerdings durch eine lange Verletzungspause unterbrochene Entwicklung fort und ist inzwischen zu einem herausragenden Zweitliga-Spieler gereift. Mit seiner Schnelligkeit und seinen technischen Fähigkeiten bringt das Union-Eigengewächs darüber hinaus alles mit, um sich eines Tages auch eine Ebene höher durchsetzen zu können.

Skrzybski bestätigt andere Anfragen

Skrzybskis Qualitäten sind indes auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben. So berichtet der „Kicker“ (Ausgabe 75/2016 vom 15.09.2016), dass in der zurückliegenden Transferperiode der VfB Stuttgart seine Fühler nach dem gebürtigen Berliner ausgestreckt, sich aber einen Korb eingehandelt hat.

„ Es stimmt, im Sommer gab es Anfragen. ”
Steven Skrzybski

Skrzybski selbst bestätigte zwar nicht das Interesse aus Stuttgart, machte aber kein Geheimnis daraus, Anfragen von anderen Klubs erhalten zu haben: „Es stimmt, im Sommer gab es Anfragen, aber damit habe ich mich gar nicht groß beschäftigt.“

Skrzybski in Sachen Verlängerung zurückhaltend

Wohl auch aus gutem Grund, denn die Eisernen hätten den Angreifer nach dem Verlust von Torjäger Bobby Wood nicht ziehen lassen: „Union hat sofort signalisiert, dass sie mich halten wollen. Das empfinde ich als Wertschätzung und auch als Ansporn.“

„ Bei dem Thema gibt es doch keinen Druck. ”
Steven Skrzybski

Vielmehr will der 1. FC Union Skrzybski länger binden und laut „Kicker“ die Gespräche über eine Verlängerung des aktuell noch bis 2018 laufenden Vertrages intensivieren. Skrzybski indes äußerst sich in dieser Hinsicht unter Verweis auf das vorhandene Arbeitspapier eher zurückhaltend: „Bei dem Thema gibt es doch keinen Druck, mein Vertrag läuft ja noch bis 2018.“