1. FC Union Berlin: Toni Leistner beißt auf die Zähne

Achillessehnenblessur plagt den Innenverteidiger

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 11.10.17 | 07:45
Toni Leistner

Nicht beschwerdefrei, aber einsatzfähig: Toni Leistner © Imago

Nach den beiden Siegen vor der Länderspielpause gegen den 1. FC Kaiserslautern (5:0) und bei Erzgebirge Aue (2:1) will der 1. FC Union Berlin am Sonntag beim SSV Jahn Regensburg nachlegen, um sich in der Tabelle weiter nach vorne zu arbeiten.

Während Kenny Prince Redondo dann nach seinem Comeback in den Testspielen gegen eine Auswahl der Berlin-Liga (6:0) und den weißrussischen Pokalsieger Dinamo Brest (2:2) wieder eine Option darstellt, fällt Marc Torrejon aufgrund seiner muskulären Probleme weiterhin aus.

Verletzung nicht als Ausrede

Weil auch Christoph Schösswendter in der vergangenen Woche über Oberschenkelprobleme klagte, muss Trainer Jens Keller hoffen, dass sich kein weiterer Innenverteidiger mehr abmeldet und wie zuletzt das Duo Toni Leistner und Fabian Schönheim zentral verteidigen kann.

„ Ich quäle mich seit längerem. ”
Toni Leistner

Insbesondere bei Leistner ist das aber keine Selbstverständlichkeit, plagt den 26-Jährigen doch seit dem 2:2 am dritten Spieltag beim 1. FC Nürnberg eine Entzündung der Achillessehne. „Ich quäle mich da seit längerem“, verriet der Abwehrchef nun im Berliner Kurier, will aber weiter auf die Zähne beißen und die Blessur auch nicht als Ausrede für persönlich schwächere Leistungen wie zuletzt in Aue gelten lassen.

Vielmehr hat Leistner das große Ganze im Blick und für die Partie am Sonntag beim SSV Jahn Regensburg ein klares Ziel: „Mit Unentschieden kommst du in dieser Liga nicht weiter. Da hilft nur gewinnen, gewinnen, gewinnen.“ Und mit einem Leistner in Top-Form stehen die Chancen auf drei Punkte in der Oberpfalz sicherlich besser als ohne ihn.

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