1. FC Union Berlin: Urs Fischer mit mehreren Luxusproblemen

Grischa Prömel und Felix Kroos schüren den Konkurrenzkampf

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 11:21
Grischa Prömel (l.) ist bei Union unter Urs Fischer gesetzt.

Erhöht nach abgesessener Sperre den Konkurrenzkampf: Grischa Prömel (l.). ©Imago/Matthias Koch

Mit dem 4:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth hat der 1. FC Union Berlin vor der Länderspielpause nach zuvor inklusive DFB-Pokal fünf sieglosen Partien wieder gewonnen und seine Aufstiegsambitionen deutlich untermauert. Montag in einer Woche wartet auf die noch immer ungeschlagenen nun beim Hamburger SV ein absoluter Härtetest, vor dem Trainer Urs Fischer in Sachen Aufstellung einige Luxusprobleme plagen.

Denn im Vergleich zur Partie gegen Fürth kehrt Grischa Prömel zurück, der bis zu seiner gelb-roten Karte im Spiel bei Jahn Regensburg (1:1) keine  Spielminute verpasst hatte. Der 23-Jährige wird allgemein wieder in der Startelf erwartet, aus der Marcel Hartel nach einer guten Vorstellung als Achter aber nicht zwingend weichen muss.

Mees und Polter wohl vorerst gesetzt

So ist der ehemalige Kölner auch in offensiverer Position auf dem Flügel für Suleiman Abdullahi vorstellbar. Neben Hartel und Abdullahi bewerben sich freilich auch Akaki Gogia, Kenny Redondo und Simon Hedlund für die zweite Position auf Außen, während Joshua Mees nach seinem Doppelpack gegen Fürth gesetzt sein dürfte.

Letzteres gilt auch für Sebastian Polter im Sturmzentrum, womit Sebastian Andersson wohl abermals nur die Jokerrolle bleibt. Und mit dem flexiblen Abdullahi steht für die vorderste Reihe nun auch noch ein anderer Stürmertyp zur Auswahl.

Kroos als defensivere Alternative zu Zulj

Sehr intensiv ist der Konkurrenzkampf vor allem auch im zentralen Mittelfeld. Vor Sechser Manuel Schmiedebach, der seinen Platz sicher haben dürfte, und neben Prömel ist voraussichtlich nur ein Platz frei. Diesen besetzte zuletzt Robert Zulj, der allerdings in Hamburg einer vorsichtigeren Ausrichtung zum Opfer fallen könnte.

Eine defensivere Alternative wäre neben Hartel auch Felix Kroos, der die letzten Ligaspiele mit Sprunggelenksproblemen verpasste, am Donnerstag im Testspiel gegen Dynamo Dresden (1:1) aber 60 Minuten mitwirken konnte. Unabhängig davon, wer von Anfang an den Zuschlag erhält, wird die Ersatzbank der Eisernen stark besetzt sein und die Möglichkeiten bieten, auf jeden Spielverlauf zu reagieren.

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