1. FC Union Berlin: Zukunft von Hofschneider offen

Trainer braucht bis Saisonende gute Ergebnisse

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.20 | 09:14
Dirk Zingler

Erhöht den Druck auf Andre Hofschneider: Dirk Zingler © Imago / Matthias Koch

In den vergangenen Tagen wurde von verschiedener Seite über Andre Hofschneider gesprochen. Während der Trainer des 1. FC Union Berlin sowohl von Sport-Geschäftsführer Lutz Munack als auch von Kapitän Felix Kroos Rückendeckung erhielt, meldete sich nun auch Präsident Dirk Zingler zu Wort und äußerte sich deutlich differenzierter.

Zingler betonte im Berliner Kurier zwar, dass Hofschneider auch nach dem Spiel am Samstag gegen den SSV Jahn Regensburg weiterhin Trainer sein wird, knüpfte den Verbleib des 47-Jährigen über diese Saison hinaus aber an den Verlauf der letzten Spiele: „Das wird davon abhängen, wie wir die nächsten acht Spiele gestalten“, so Zingler, der aktuell aber nicht für Ablenkung vom Tagesgeschäft sorgen will.

Der Klassenerhalt ist das oberste Ziel

„Im Moment stellen wir uns diese Frage nicht, da wir nicht den Fehler begehen wollen, dass wir uns schon jetzt mit den Fragen aus dem Sommer beschäftigen“, so Zingler, der zudem keinen Hehl daraus macht, dass es in erster Linie nur um den Klassenerhalt geht und bis auf Weiteres nicht mehr auf den dritten Platz geschielt werden soll.

Nach einer eingehenden Analyse der Situation ist für Zingler klar, dass „sich alle im Verein darauf konzentrieren müssen, die notwendigen Punkte zu holen, um den Klassenerhalt auch rechnerisch zu sichern. Das ist die nächste Etappe.“

Erst dann, wenn dieses Minimalziel erreicht worden ist, werden bei Union Nägel mit Köpfen die Zukunft betreffend gemacht. Aktuell darf man gespannt sein, wie groß der Umbruch im Sommer auf und neben dem Platz ausfallen wird.

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