1860 München: Löwen waren an Pavard dran

Der Verteidiger war Sportchef Eichin wohl zu teuer

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Freitag, 02.09.16 | 07:39
Benjamin Pavard, hier noch im Trikot des OSC Lille.

Benjamin Pavard wechselte vor wenigen Tagen zum VfB Stuttgart. ©Imago

Am vergangenen Montag hat der VfB Stuttgart den Transfer des Innenverteidigers Benjamin Pavard vom OSC Lille unter Dach und Fach gebracht. Wie begehrt der Franzose, der auch auf beiden Außenverteidiger-Positionen eingesetzt werden kann, tatsächlich war, zeigt eine Aussage von Thomas Eichin in der Abendzeitung München.

„ Den hätte ich auch gerne geholt. ”
Thomas Eichin

Dort wird der Sportchef des TSV 1860 München folgendermaßen zitiert: „Stuttgart hat mit Benjamin Pavard einen Spieler verpflichtet, den ich sehr schätze. Den hätte ich auch gerne geholt. (…) Aber der hat wohl vier Millionen Euro gekostet.“ Offensichtlich zu viel für den Verein von der Grünwalder Straße.

Bitter für Runjaic

Dass die Verpflichtung Pavards nicht realisiert werden konnte, ist möglicherweise ein ernsthaftes Problem für „Löwen“-Trainer Kosta Runjaic. Der hat nämlich für die Hinrunde nur drei gelernte Innenverteidiger im Kader: Jan Mauersberger, Milos Degenek und das bisher noch gar nicht eingesetzte Talent Ohis Felix Uduokhai. 

Zwar ist auch der Brasilianer Rodnei Innenverteidiger, aber der ist komplett außen vor. Viele Verletzungen sollten also möglichst nicht passieren, denn sonst müsste im Zweifel Kai Bülow als Aushilfskraft herhalten. Nicht gerade eine luxuriöse Situation für den Trainer einer ambitionierten Mannschaft.