2. Liga: Restprogramm der Abstiegskandidaten 2020

Alle Partien auf einen Blick

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Donnerstag, 18.06.2020 | 09:00
Bashkim Ajdini (l.) gegen Rene Klingenburg.

Kommt es am letzten Spieltag zum Abstiegs-Endspiel zwischen Osnabrück und Dresden? ©imago images/osnapix

Die Spielzeit 2019/20 nähert sich mit großen Schritten ihrem Ende, nur noch zwei Spieltage stehen aus. Im Abstiegskampf setzen die Teams zur Schlussoffensive an, um den bitteren Gang in die 3. Liga doch noch abwenden zu können. Für den Überlebenskampf natürlich von großer Bedeutung: Das Restprogramm der bedrohten Klubs.

Wer steckt noch im Abstiegskampf?

Akut gefährdet ist das Schlusslicht Dynamo Dresden. Bereits seit Ende November hängt die Rote Laterne bei der SGD, die sich durch Corona mehreren Spielverlegungen ausgesetzt sah und zuletzt ein Mammut-Programm abspulte.

Wehen Wiesbaden verlor zuletzt das wichtige Duell mit dem 1. FC Nürnberg deutlich mit 0:6 und hat damit den deutlichsten Rückschlag im Tabellenkeller zu verarbeiten. Auf der Gegenseite pure Freude: Die Nürnberg sehen sich nämlich selbst akuter Abstiegsgefahr ausgesetzt und fuhren mit dem jüngsten Sieg Big Points ein.

Als solche wurden auch die drei Punkte des KSC im Derby gegen den VfB Stuttgart bezeichnet. Allerdings versäumten es die Badener, in der Partie beim SSV Jahn Regensburg nachzulegen und rutschten wieder auf Rang 16.

Interessant: Aufsteiger VfL Osnabrück stand nur nach dem 1. Spieltag auf einem Abstiegsrang, sieht sich aber seit der Rückrunde stetiger Abstiegsgefahr ausgesetzt. Mit nur drei Punkten Vorsprung auf den KSC ist noch nichts ausgestanden.

Rechnerisch noch nicht durch ist auch der FC St. Pauli, der allerdings die besten Aussichten im Kampf um den Klassenerhalt hat. Hier könnt Ihr die aktuelle Tabelle einsehen.

Die Restprogramme der Abstiegskandidaten

Dynamo Dresden:

Wehen Wiesbaden:

KSC:

1. FC Nürnberg:

VfL Osnabrück:

FC St. Pauli:

Wie lange dauert der Abstiegskampf?

Der Kampf um den Ligaverbleib kann über ganze 34 Runden gehen, auch wenn sich die drei Klubs über dem Strich – Nürnberg, St. Pauli und Osnabrück – bereits vorher aus dem Abstiegskampf verabschieden können.

Wie üblich werden die Partien der letzten beiden Spieltage jeweils an einem Sonntag gleichzeitig ausgetragen, der 34. Spieltag ist hier auf den 28. Juni um 15:30 Uhr terminiert. Während die beiden Schlusslichter direkt runter gehen, muss der Drittletzte nachsitzen.

In zwei Relegationsspielen trifft er auf den Tabellendritten der 3. Liga, welche der DFB bereits mit Daten versehen hat. So besitzt der Zweitligist am Dienstag, 07. Juli Heimrecht, ehe es vier Tage später – also am Samstag, 11. Juli – zum Rückspiel beim Drittliga-Vertreter kommt.