27. Spieltag: Heidenheim vs. Frankfurt – Tipp, Prognose & Aufstellungen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:36

Endspiel für Tomas Oral?

Nach 17 Punkten aus den ersten zwölf Spielen schien der FSV Frankfurt auf dem besten Weg zum frühzeitigen Klassenerhalt, von dem die Bornheimer dann aber in der Folge abgekommen sind. Nur elf Zähler sind aus den jüngsten 14 Begegnungen hinzugekommen, wodurch der Vorsprung auf die Plätze 16 und 17 nun plötzlich nur noch vier Punkte beträgt.

Gibt Robert Leipertz Andre Weis wieder das Nachsehen? © Imago

Gibt Robert Leipertz Andre Weis wieder das Nachsehen? © Imago

Das Abstiegsgespenst geht daher wieder um am Bornheimer Hang und dass nun beim 1. FC Heidenheim sowie gegen den 1. FC Nürnberg zwei happige Aufgaben warten, verbessert die Stimmung ebenso wenig wie die Diskussionen um Trainer Tomas Oral, den die meisten Fans lieber heute als morgen in die Wüste schicken würden. Sollte in Heidenheim die dritte Pleite in Folge kassiert werden, dürfte der Coach indes auch nicht mehr zu halten sein.

Heidenheim kann derweil als Tabellensechster mit 36 Punkten schon in Ruhe die neue Saison planen, hat aber schon alleine deshalb nichts zu verschenken, weil jeder Rang in der Endplatzierung für die Verteilung der TV-Gelder von Bedeutung sein kann. Zudem will der FCH seine nach zuvor sechs sieglosen Heimspielen mit zuletzt zwei Erfolgen nacheinander wiederentdeckte Heimstärke bestätigen.

1. FC Heidenheim: Ersatz für Arne Feick gesucht

Schön anzusehen war die Partie im Wildparkstadion am vergangenen Wochenende zwar nicht, doch obwohl sich der 1. FC Heidenheim in den 90 Minuten beim Karlsruher SC keine einzige echte Torchance erspielen konnte, stand am Ende ein Punktgewinn. Vor allem dank einer guten Defensivleistung und dem zweiten Zu-Null-Spiel in Folge.

Trainer Frank Schmidt hatte vor dem Anpfiff für eine Überraschung gesorgt und Sechser Marcel Titsch-Rivero ins linke Mittelfeld gestellt. Dafür rückte Kapitän Marc Schnatterer auf die rechte Seite und der etatmäßige Rechtsaußen Robert Leipertz agierte wie schon desöfteren wieder als zweite Spitze.

Nun gegen Frankfurt ist aber mit einer offensiveren Ausrichtung zu rechnen. Während Schnatterer und Leipertz wieder die Flügelzange bilden dürften, wird Denis Thomalla wohl ein zweiter gelernter Stürmer zur Seite gestellt. Gibt Smail Morabit, der in Karlsruhe wegen Knieproblemen kurzfristig passen musste, grünes Licht, dürfte die Wahl auf ihn fallen. Ansonsten hat Bard Finne wohl die besten Karten.

Ersetzt werden muss derweil Arne Feick aufgrund der fünften gelben Karte. In Ermangelung eines zweiten gelernten Linksverteidigers muss Coach Schmidt auf dieser Position improvisieren. In Frage kommen vor allem Maurizio Scioscia und Ronny Philp, aber auch eine abermalige Überraschung, womöglich auch wieder mit Titsch-Rivero…

FSV Frankfurt: Marc-Andre Kruska fällt aus

Nach dem 3:1-Sieg am 22. Spieltag beim FC St. Pauli hatte man beim FSV Frankfurt die Hoffnung, dauerhaft in die Spur zu finden, die aber längst wieder zerplatzt ist. Zunächst reichte es zwar noch zu einem ordentlichen 0:0 bei Eintracht Braunschweig, doch das 3:3 gegen den MSV Duisburg nach 3:1-Führung war dann ein herber Nackenschlag, dem sich ein 0:4 beim 1. FC Union Berlin anschloss, das Trainer Oral mit einigen fragwürdigen Personalentscheidungen sicherlich mitzuverantworten hatte.

Vergangene Woche gegen den SC Freiburg bot Oral dann wieder die erwartete A-Elf auf, die dem Tabellenzweiten allerdings auch nur phasenweise Paroli bieten konnte. Nichtsdestotrotz dürfte Oral, dessen Team 18 von 28 Punkten auf gegnerischem Platz holte, in Heidenheim weitgehend auf die Mannschaft der Vorwoche bauen.

Allerdings gezwungenermaßen mit einer Ausnahme, weil Marc-Andre Kruska gelbgesperrt ausfällt. Dafür dürfte Kapitän Manuel Konrad aus der Innenverteidigung wieder auf die Sechser-Position zurückkehren. Shawn Maurice Barry wird dann wohl mit Florian Ballas die Innenverteidigung bilden, wobei für diese Rolle auch Lukas Gugganig ein Kandidat ist.

Tipps & Aufstellungen zum Spiel

Wett Tipps: Heidenheim hat mit den beiden Siegen gegen Bielefeld und St. Pauli seine zwischenzeitlich verloren gegangene Heimstärke wiederentdeckt und sich bislang im Jahr 2016 immer gut präsentiert. Dagegen zeigt der Trend beim FSV Frankfurt deutlich nach unten, wenngleich der Auftritt gegen Freiburg im Vergleich zum Spiel zuvor bei Union Berlin zumindest etwas besser war.

Nichtsdestotrotz glauben wir nicht, dass die Bornheimer in der vorhandenen personellen Konstellation noch die Kurve bekommen und rechnen mit einem Heidenheimer Heimsieg. Bet3000 sieht das ähnlich, bietet aber dennoch mit der 1,70 eine attraktive Quote. Hier mit Höchstquote wetten & 100€ Bonus erhalten!

Das 0:0 in Karlsruhe war Heidenheims erstes Spiel ohne eigenes Tor im Jahr 2016. Frankfurt traf immerhin in fünf der sieben Begegnungen nach der Winterpause. Die Quote 2,05 von Bet3000 für Wetten darauf, dass im direkten Duell beide mindestens ein Tor erzielen, ist daher nicht uninteressant. Hier wetten & 100€ Startguthaben gratis kassieren!

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TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Hattrick – die 2. Bundesliga (Sport 1)

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