Andersson vs Tashchy: Der Spieler-Vergleich

Zweitliga-Angreifer im Blickpunkt

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Freitag, 20.10.17 | 14:23

68-mal gab es das Duell zwischen den roten Teufeln und den Duisburger Zebras bereits, mit 30 Siegen hat Kaiserslautern in dieser Hinsicht bislang die Nase vorn gehabt. Vor dem Duell am Sonntag stehen die Vorzeichen jedoch anders. Im 69. Duell wirken dabei erstmals Sebastian Andersson und Borys Tashchy mit.

Der Werdegang

Der schwedische Nationalspieler Andersson verbrachte seine bisherige Laufbahn ausschließlich in seiner Heimat. Bis zum 20. Lebensjahr stürmte der Angreifer in seiner Geburtsstadt Ängelholm im Südwesten Schwedens, anschließend ging es über Kalmar und Djurgardens nach Norrköping.

Dort demonstrierte Andersson seine Torgefährlichkeit eindrucksvoll, in 64 Pflichtspielen steuerte der 26-Jährige 28 Treffer und 12 Vorlagen bei. Diese Statistiken verhalfen ihm auch zur Berufung in die Blågult. Dort durfte der großgewachsene Stürmer bislang zweimal ran, im zweiten Spiel erzielte Andersson gleich einen Doppelpack.

Auch sein Duisburger Pendant, Borys Tashchy, kann Einsätze im Nationaldress vorweisen. Der Ukrainer durchlief sämtliche Juniorenauswahlen seines Landes, nach neun Partien für die U21 war allerdings Schluss.

Aufgewachsen ist der Offensivmann an der ukrainischen Schwarzmeerküste, von dort zog es den 24-Jährigen zunächst nach Riga, Moskau und Hoverla. 2014 folgte dann der Wechsel in die 3. Liga zur Zweitvertretung des VfB Stuttgart. Dort schaffte der Ukrainer dann den Sprung in die erste Mannschaft. Nach dem Ende einer halbjährigen Leihe nach Tschechien landete Tashchy Anfang Juli dann bei den Zebras.

Die Daten

Dort fügte sich Angreifer mit zwei Toren und einer Vorlage in den ersten drei Partien gut ein, es folgten zwei weitere Treffer am 7. Spieltag. Bislang hat der MSV noch keine Partie verloren, in der der Ukrainer eine seiner bisherigen sechs Torbeteiligungen erzielen konnte.

Bislang teilte sich Tashchy seine Tore ein und erzielte sowohl vor der Pause als auch danach jeweils zwei Treffer. Gegen Bochum und Ingolstadt netzte der 24-Jährige früh zur Führung ein, gegen Heidenheim erzielte der Duisburger zudem den Siegtreffer.

Andersson hingegen benötigte nur 521 Spielminuten, um in Sachen Toren an Tashchy vorbeizuziehen. Seit dem 5. Spieltag ist der Schwede nicht mehr aus der Pfälzer Elf wegzudenken, gegen Fürth schnürte der 26-Jährige zudem einen blitzsauberen Hattrick.

Alle Treffer erzielte der Angreifer bislang nach der Pause, dreimal war Andersson dabei per Rechtsschuss und zweimal per Kopf erfolgreich. Bei seinem Einstand gegen Kiel konnte er trotz seines Treffers zum zwischenzeitlichen Ausgleich die Niederlage nicht verhindern. Mit seinen fünf Saisontoren hat der neue Akteur im Kaiserslautern-Dress jedoch einen hohen Anteil (71,4 %) an der bisherigen Ausbeute seines Teams.

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