Arminia Bielefeld: 2:0-Sieg gegen Zwolle bestätigt die gute Form

Alex Perez debütiert, Cedric Brunner meldet sich zurück

Cedric Brunner

Cedric Brunner feierte nach überstandener Schulterverletzung gegen Zwolle sein Comeback. © imago images / Kirchner Media

Mit neun Punkten und Platz fünf fällt die Zwischenbilanz von Arminia Bielefeld nach fünf Spieltagen positiv aus, zumal die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus eines von nur noch drei ungeschlagenen Teams in der 2. Bundesliga stellt und sich überdies im DFB-Pokal schadlos gehalten hat.

Die gute Verfassung bestätigte die Arminia nun auch während der Länderspielpause. Am gestrigen Donnerstag wurde der niederländische Erstligist PEC Zwolle in einem Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 2:0 besiegt. Dabei feierte der spanische Neuzugang Alex Perez ein 45-minütiges Debüt in der Innenverteidigung, während sich Cedric Brunner nach viermonatiger Verletzungspause ebenfalls eine Halbzeit lang zurückmeldete.

Clauss und Klos treffen

Während Perez in der Innenverteidigung den lange fehlenden Brian Behrendt (Kreuzbandriss) ersetzt, heizt Brunner den Konkurrenzkampf gleich auf mehreren Positionen an. Nimmt der Schweizer seine angestammte Rechtsverteidigerposition ein, wird der zuletzt dort benötigte Jonathan Clauss frei für den rechten Flügel. Von dort wiederum könnte Joan Simun Edmundsson dann ins Zentrum rücken und Reinhold Yabo sowie Marcel Hartel auf den Achterpositionen Druck machen.

Während Clauss und Fabian Klos vor der Pause für eine 2:0-Führung sorgten, hatte die Arminia im zweiten Durchgang etwas Pech im Abschluss. Nachdem vor der Pause schon Fabian Kunze am Pfosten gescheitert war, trafen auch die eingewechselten Jomaine Consbruch und Yabo nur Aluminium.

Nichtsdestotrotz war es ein gelungener Test für die Arminia, die gegen enttäuschende Niederländer alles im Griff hatte. Und das bemerkenswerterweise in jeder Besetzung. Dass die Leistung auch nach vielen Wechseln – nur Stephan Salger, Anderson Lucoqui und Fabian Kunze spielten durch – überzeugend ausgefallen ist, unterstrich vermutlich sehr zur Freude von Coach Neuhaus auch die Kaderqualität in der Breite.

So spielte die Arminia:

1. Halbzeit: Ortega – Brunner, Perez, Salger, Lucoqui – Hartel, Kunze, Seufert – Clauss, Klos, Staude

2. Halbzeit: Klewin – Kunze, Pieper, Salger, Lucoqui – Consbruch, Prietl, Yabo – Staude (81. Atmaca), Tchadjobo, Hartherz

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