Arminia Bielefeld: Edmundsson sieht noch Luft nach oben

Färinger von der Qualität im Kader überzeugt

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 18.10.2019 | 14:08
Joan Simun Edmundsson gegen Osnabrück.

Joan Simun Edmundsson sieht Bielefeld noch nicht am Ende seiner Entwicklung. ©imago images/pmk

Endgültig zu den Akten kann Arminia Bielefeld die Länderspielpause am Montag legen, wenn auf der Alm die letzte Partie des 10. Spieltages angepfiffen wird. Zu Hause ist noch Luft nach oben dürfte dabei das Kredo gegen den HSV laufen. Die etwas längere Pause ist aber nicht allen Arminen recht.

„Um ehrlich zu sein, würde es mir auch nichts ausmachen, wenn wir schon Samstag oder Sonntag spielen würden“, verriet Joan Simun Edmundsson auf der offiziellen Klub-Homepage. Die Pause verbrachte der Mittelfeldspieler im Kreise der Nationalmannschaft der Färöer, mit welcher zwei Spiele in der EM-Qualifikation anstanden.

„ In den kommenden Wochen wird sich noch mehr zeigen, wie viel Qualität in uns steckt. ”
Joan Simun Edmundsson

Die sonst üblichen Reisestrapazen plagten Edmundsson diesmal nicht. Zum Einen wurde er beim 0:3 gegen Malta erst in der Schlussviertelstunde eingewechselt und musste so nicht mit 180 Minuten in den Knochen nach Bielefeld zurückkehren, zum Anderen gelang mit einem 1:0 über Malta endlich der erste Sieg in der Qualifikation.

„Wir spielen bisher eine sehr gute Saison – ich denke, in den kommenden Wochen wird sich noch mehr zeigen, wie viel Qualität in uns steckt. Ich freue mich und bin gespannt“, richtete der 28-Jährige den Fokus direkt wieder auf den Alltag mit der Arminia und schickte gleichzeitig eine Kampfansage an die Konkurrenz, dass Bielefeld noch Luft nach oben hat.

Folgt am Montag der zweite Streich?

In dem wird Edmundsson im Vergleich zur Nationalelf, wo er als Mittelstürmer eingesetzt wird, wohl wieder als einer der beiden offensiven Mittelfeldspieler im 4-3-3-System von Trainer Uwe Neuhaus gefragt sein. Als technisch versierter Ballverteiler kommt dort die Aufgabe auf ihn zu, Lücken in die mit sieben Gegentoren beste Defensive der Liga zu reißen und die drei Angreifer in Position zu bringen.

Gelingt ihm das, stehen die Chancen gut, dass Bielefeld an das Heimspiel gegen Hamburg im Vorjahr anknüpft. Anfang Februar blieben die drei Punkte auf der Alm, die Arminia setzte sich mit 2:0 durch. Gelingt das erneut, setzt sich der DSC weiter in der Spitzengruppe fest und dürfte vor dem Pokal-Duell mit Schalke Ende Oktober weiteres Selbstvertrauen tanken.

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