Arminia Bielefeld: Entscheidung über Jonathan Clauss am Ende der Woche

Testspieler trainiert bis Freitag mit

Jonathan Clauss von US Quevilly bei Spiel der Ligue 2

Darf sich aktuell in Ostwestfalen vorstellen. Der französische Rechtsverteidiger Jonathan Clauss. ©Imago/PanoramiC

Nachdem sich am Montag mit der Diagnose Meniskusriss die Befürchtungen bestätigt haben, dass sich Cedric Brunner beim 2:0 gegen Dynamo Dresden eine schwerwiegendere Verletzung zugezogen hat, verloren die Verantwortlichen von Arminia Bielefeld keine Zeit und begrüßten bereits am gestrigen Dienstag mit Jonathan Clauss einen potentiellen Ersatzmann für den Schweizer im Training.

Auch wenn Brunner nicht operiert werden muss, sondern zeitnah in die Reha einsteigen kann und laut Geschäftsführer Samit Arabis Aussage gegenüber der Neuen Westfälischen im Optimalfall schon in drei Wochen wieder  zur Verfügung stehen könnte, ist eine Nachverpflichtung für die rechte Abwehrseite möglich.

Aktuell wäre nur der 18-jährige Can Özcan eine gelernte Alternative, während der als erster Nachrücker gehandelte Patrick Weihrauch die Position zwar schon gespielt hat, aber eigentlich offensiver veranlagt ist.

Clauss wäre ablösefrei

Ein Kandidat für die bislang ohnehin noch dünn besetzte Außenverteidigung im Arminia-Kader ist der Franzose Clauss, der zuletzt in der zweiten Liga seiner Heimat für US Quevilly Rouen auflief und es vergangene Saison in 29 Einsätzen auf ein Tor und bemerkenswerte acht Vorlagen brachte.

Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga ist der 25-Jährige ablösefrei und die Arminia hat nun die Chance genutzt, den schon länger gesichteten Rechtsfuß vor Ort unter die Lupe zu nehmen. „Wir haben den Spieler mehrfach beobachtet, er ist uns bekannt„, verriet Arabi gegenüber der „Neuen Westfälischen“. Bis Freitag soll Clauss nun mittrainieren und kann sich empfehlen. Derzeit ist aber noch keine Tendenz absehbar.

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