Arminia Bielefeld: Mehr Mittel für Investitionen

Ingolstädter Abstieg bringt zusätzliche TV-Einnahmen

Samir Arabi

Durfte sich am Dienstag aus wirtschaftlicher Sicht doppelt freuen: Samir Arabi. © imago images / Dünhölter Sportpressefoto

Bislang hat sich bei Arminia Bielefeld in Sachen Neuzugänge nicht viel getan. Lediglich das als Nummer drei eingeplante Torwarttalent Agoston Kiss stößt neu zum Kader von Trainer Uwe Neuhaus, der zusammen mit Geschäftsführer Samir Arabi aber noch einige weitere Verstärkungen plant. Sicher kommen wird ein neuer Innenverteidiger, der den Kaderplatz von Julian Börner einnehmen soll.

Mit Geld um sich werfen kann die Arminia auf dem Transfermarkt zwar auch in diesem Jahr nicht, doch die wirtschaftlichen Voraussetzungen haben sich weiter gebessert. Insbesondere auch am gestrigen Dienstag, als der Abstieg des FC Ingolstadt die Ostwestfalen in der TV-Tabelle einen Platz klettern ließ.

Rund 500.000 Euro kassierte die Arminia durch den Aufstieg des SV Wehen Wiesbaden nun mehr. Im Vergleich zur vergangenen Saison sind es aufgrund des guten siebten Platzes in der Abschlusstabelle sogar knapp 1,5 Millionen Euro mehr an TV-Geldern, die dazu beitragen, den Verein insgesamt auf ein höheres Niveau hieven zu können.

Putaro bleibt in Braunschweig

Etwas vergrößert wurde das Budget am Dienstag zudem durch den endgültigen Abgang von Leandro Putaro, der bereits an Eintracht Braunschweig verliehen war und nun endgültig zum Drittligisten wechselt. Nach Börner, Torwarttalent Baboucarr Gaye sowie den Routiniers Christopher Nöthe und Sören Brandy ist Putaro bereits der fünfte Abgang, dem als echter Neuzugang nur der freilich auch nur ausgeliehene und somit nicht wirklich teure Kiss gegenüber steht.

Neben einer verbesserten wirtschaftlichen Situation ist somit auch Platz im Kader vorhanden, den die Arminia-Verantwortlichen sicherlich nutzen werden, um neue Qualität hinzuzuholen.

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