Arminia Bielefeld: Meister der späten Tore

Nur zwei Punkte bis Platz drei

Konstantin Kerschbaumer

Traf gegen Nürnberg spät zum Sieg: Konstantin Kerschbaumer © Imago / pmk

Die Marke von 40 Punkten ist zwar noch nicht ganz geknackt, doch mit dem gestrigen 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg sollte für Arminia Bielefeld in Sachen Klassenerhalt nichts mehr anbrennen. Die Ostwestfalen stehen nun bei 38 Zählern und dürfen als zumindest vorübergehender Tabellenvierter sogar von mehr träumen.

Insbesondere auch wegen einem bemerkenswerten langen Atem, der die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene auszeichnet. Das Siegtor von Konstantin Kerschbaumer war bereits der zehnte Bielefelder Treffer in dieser Saison in oder nach der 90. Minute. Alleine vier dieser zehn Tore erzielte der Österreicher Kerschbaumer, der zudem im Hinspiel in Nürnberg in der 86. Minute ebenfalls spät zum 2:1-Sieg getroffen hatte.

Nacheinander in Düsseldorf und gegen Kiel

Während eine Weiterverpflichtung des vom FC Brentford nur ausgeliehenen Kerschbaumer, der insgesamt schon bei acht Toren steht und zudem vier weitere Treffer vorbereitet hat, zumindest als Zweitligist immer schwieriger werden dürfte, darf der Blick durchaus auf den dritten Platz und die Relegation gehen.

In dieser Hinsicht könnten die kommenden beiden Spiele von enormer Bedeutung sein. Zunächst gastiert die Arminia am Freitag bei Tabellenführer Fortuna Düsseldorf und dann kommt mit Holstein Kiel der Tabellendritte zum direkten Duell auf die Alm.

Nachdem die Arminia aber nur eines der letzten acht Spiele verloren hat bei vier Unentschieden und drei Siegen, darf man zumindest vorsichtig zuversichtlich in die beiden Begegnungen gehend. Dass kaum Druck vorhanden ist, weil vor der Saison niemand auch nur einen Platz im vorderen Drittel erwartet hätte, könnte im Endspurt noch zu einem Trumpf werden.

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