Arminia Bielefeld: Schwieriger Poker um Konstantin Kerschbaumer

Österreicher soll unbedingt bleiben

Konstantin Kerschbaumer

Leistungsträger bei der Arminia: Konstantin Kerschbaumer © Imago / pmk

Eine Garantie für den Klassenerhalt sind die aktuellen 31 Punkte zwar noch nicht, doch es müsste schon einiges zusammenkommen, dass Arminia Bielefeld aus den verbleibenden zwölf Begegnungen keine neun Zähler mehr einfährt. Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Samir Arabi befinden sich dadurch in der komfortablen Situation, schon frühzeitig mit einiger Sicherheit für ein weiteres Zweitliga-Jahr planen zu können.

Fester Bestandteil in den Überlegungen die kommende Saison betreffend ist der aktuell vom FC Brentford nur ausgeliehene Konstantin Kerschbaumer. Der 25 Jahre alte Österreicher spielt nicht nur wegen sechs Toren und drei Vorlagen in seinen 20 Einsätzen eine starke Saison. Vielmehr ist Kerschbaumer, der zuletzt verstärkt auf dem linken Flügel zum Einsatz gekommen ist, zum absoluten Leistungsträger avanciert.

Verpflichtung 2016 gescheitert

Wenig überraschend, dass Arminia Geschäftsführer Arabi „alles tun“ will, um Kerschbaumer in Bielefeld zu halten. „Wir kämpfen wie die Löwen“, kündigte Arabi gegenüber dem Westfalen Blatt an, in den Gesprächen bis ans Limit zu gehen.

Wir kämpfen wie die Löwen. (Samir Arabi)

Zugleich ließ Arabi aber mit Blick auf die Vergangenheit auch Skepsis durchklingen: „Ich weiß ja, wie schwierig die Situation ist, weil wir auch schon 2016 versucht haben, ihn zu bekommen. Es war ein zähes Ringen, damals haben wir es nicht hinbekommen.“

Kerschbaumer noch bis 2019 unter Vertrag

Kerschbaumer selbst kann sich einen Verbleib gut vorstellen, doch ob sich eine feste Verpflichtung stemmen lassen würde, ist fraglich. In Brentford verfolgt man natürlich auch die positive Entwicklung des Mittelfeld-Allrounders und weiß um einen gestiegenen Marktwert. Hinzu kommt, dass Kerschbaumers noch bis 2019 laufender Vertrag auf der Insel sicherlich höhere Bezüge beinhaltet als die Arminia bezahlen könnte.

Es droht in der Tat ein langer Poker, an dessen Ende alle Seiten Zugeständnisse machen müssen, soll eine Einigung zustande kommen.

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