Arminia Bielefeld: Tom Schütz braucht Geduld

Mittelfeldroutinier fällt noch länger aus

Tom Schütz

Im Jahr 2019 erst sieben Minuten im Einsatz: Tom Schütz © Imago / PMK

Arminia Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus hat die Winterpause dazu genutzt, im neu einstudierten 4-3-3 eine funktionierende Mannschaft zu formen, die bislang nur dann verändert wurde, wenn es unausweichlich war. Auch im Heimspiel am Sonntag gegen den SV Darmstadt 98 sind nach dem 1:1 bei Union Berlin keine größeren Wechsel zu erwarten.

Allerdings ist davon auszugehen, dass Kapitän Julian Börner nach verbüßter Rotsperre in die erste Elf rückt und seinen soliden Vertreter Stephan Salger verdrängt. Cedric Brunner, der zuletzt zweimal krankheitsbedingt passen musste, droht dagegen nach der guten Leistung von Jonatan Clauss erst einmal ein Platz auf der Bank.

Tom Schütz in die Reha

Nicht einmal für die Bank reichen wird es für Tom Schütz, der in den ersten Spielen unter Neuhaus vor Weihnachten gesetzt war, dann aber schon in der Wintervorbereitung von Wadenproblemen aus der Bahn geworfen wurde. Bei der unglücklichen 1:3-Niederlage im letzten Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg feierte der 31-Jährige zwar ein siebenminütiges Comeback, ist jetzt aber wieder außer Gefecht gesetzt.

Nach einem neuerlichen Rückschlag wird Schütz nun eine Reha absolvieren, um danach stabil zurückzukehren. „Wenn Tom gefühlte drei Stunden keine großen Probleme hatte, dann will er am liebsten sofort wieder anfangen. Aber er hatte nun drei Mal etwas an der gleichen Wade, wenn auch nicht immer an der selben Stelle“, begründet Coach Neuhaus im Westfalen Blatt die Entscheidung, dem ehrgeizigen Routinier den Druck zu nehmen.

Wann Schütz wieder zur Verfügung steht, lässt sich aktuell nicht prognostizieren. Gut möglich aber, dass ein Comeback erst nach der Länderspielpause Ende März angepeilt wird.

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