Arminia Bielefeld: Umworbener Roberto Massimo soll verlängern

Prince Osei Owusu wohl der erste Neuzugang

Roberto Massimo

Nach drei Zweitliga-Einsätzen im Fokus anderer Klubs: Roberto Massimo (r.) © Imago / de Fodi

Auch wenn der Rückstand auf Platz 16 weiterhin nur sechs Punkte beträgt, hat Arminia Bielefeld mit dem 2:0-Sieg am Samstag über Erzgebirge Aue doch weitgehend Planungssicherheit für die neue Saison erlangt, zumal die Chancen auf Rang drei bei ebenfalls sechs Zählern Distanz auch nur noch gering sind.

Dementsprechend wird hinter den Kulissen längst am Kader der Zukunft gebastelt. Ein erster Neuzugang ist zwar noch nicht bestätigt, soll laut dem Westfalen Blatt aber feststehen. Demnach ist sich die Arminia mit dem seit längerem gehandelten Sturmtalent Prince Osei Owusu von der TSG 1899 Hoffenheim bereits einig. Der 21-Jährige kann dank eines auslaufenden Vertrages ablösefrei wechseln.

Keine teuren Verpflichtungen

Diese Personalie macht indes auch klar, dass die Arminia trotz einer deutlich verbesserten Finanzsituation weiter seriös wirtschaften wird. „Knaller-Verpflichtungen wird es nicht geben können“, schloss Geschäftsführer Samir Arabi auf einer Sponsorenveranstaltung denn auch aus, bei Transfers ins Risiko zu gehen.

Knaller-Verpflichtungen wird es nicht geben können. (Samir Arabi)

Strecken will sich Arabi derweil beim vom FC Brentford nur ausgeliehenen Konstantin Kerschbaumer, der nach Möglichkeit bleiben soll. Eine kolportierte Ablöse im siebenstelligen Bereich würde für die Arminia freilich zu einem Kraftakt, der womöglich nur durch Transfereinnahmen, etwa für den umworbenen Andreas Voglsammer, gestemmt werden könnte.

Massimos Vertrag endet 2019

Geld in die Kasse bringen könnte auch Roberto Massimo, der zuletzt seine beiden ersten Zweitliga-Spiele von Anfang an bestritt und sein Potential aufblitzen ließ. Schon vor seinem Profi-Debüt im Dezember wurde Massimo mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht, der im Winter mit einem konkreten Angebot abgeblitzt sein soll.

Das Interesse von Schalke und anderer Vereine dürfte in den letzten Wochen allerdings kaum geringer geworden sein. Arminias Geschäftsführer Arabi will den 17-Jährigen aber möglichst über das aktuelle Vertragsende 2019 hinaus binden, ließ aber in der Neuen Westfälischen durchblicken, dass das nicht einfach wird: „Jeder, der gesehen hat, was Roberto hier angedeutet hat, kann sich vorstellen, was bei dem Jungen los ist.“

Gleichzeitig rät Arabi Massimo aber dazu, noch in Bielefeld zu bleiben und im bekannten Umfeld zu reifen: „Wir sind bestrebt, zu verlängern. Ich glaube, es ist perspektivisch gut für ihn, bei uns noch ein bisschen zu spielen.“ Bleibt abzuwarten, ob der Youngster und sein Berater diesem Rat folgen.

Gewinnt Bielefeld in Braunschweig? Jetzt bei tipico wetten!