Arminia Bielefeld: Wieder Verstärkung aus Österreich?

Gerüchte um Dominik Frieser und Andreas Gruber

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 28.06.20 | 06:49
Samir Arabi

Hat auch die kleineren Nachbarländer stets im Blick: Samir Arabi. © imago images / Dünhölter SportPresseFoto

Schon alleine deshalb, weil Neuverpflichtungen aus den großen Ligen Europas aus wirtschaftlichen Gründen meist nicht umsetzbar waren, ging der Blick von Arminia Bielefeld bei der Suche nach Verstärkungen in den vergangenen Jahren regelmäßig über die Landesgrenzen hinaus in benachbarte, eher kleinere Ligen. Vor der laufenden Saison gelang dabei mit dem aus Schweden geholten Joakim Nilsson wieder ein Glücksgriff, wie schon zuvor mit Akteuren wie Joan Simun Edmundsson, Cedric Brunner oder Jonathan Clauss.

In diesem Zusammenhang haben die Bielefelder Verantwortlichen um Geschäftsführer Samir Arabi stets auch die österreichische Bundesliga im Blick. Mit Sechser Manuel Prietl zählte ein bereits 2016 vom SV Mattersburg geholter Österreicher in der nun zu Ende gehenden Meistersaison zu den absoluten Leistungsträgern. Das war 2017/18 auch Konstantin Kerschbaumer, dessen feste Verpflichtung nach einer erfolgreichen Leihe vom FC Brentford aber nicht gestemmt werden konnte.

Mit Brian Behrendt und Reinhold Yabo haben noch zwei weitere Mitglieder des Aufstiegskaders mit deutschem Pass eine Vergangenheit in Österreich. Innenverteidiger Behrendt kam bereits 2015 von Rapid Wien und Allrounder Yabo wurde nach einer Ausleihe 2016/17 im Januar 2019 fest von Red Bull Salzburg verpflichtet.

Gruber und Frieser jeweils auf beiden Flügeln einsetzbar

Möglich, dass sich die Arminia für die neue Saison erneut in Österreich nach Verstärkungen umsieht. Laut „Sky Sport Austria“ soll sich Bielefeld auf jeden Fall nach Andreas Gruber (SV Mattersburg) und Dominik Frieser (Linzer ASK) erkundigt haben. Beide Akteure können auf den offensiven Außenbahnen sowohl links als auch rechts eingesetzt werden, wären also potentielle Nachfolger für den scheidenden Rechtsaußen Jonathan Clauss (RC Lens).

Der 24 Jahre alte Gruber, der für Mattersburg in der laufenden Saison in 20 Einsätzen zwölf Tore und eine Vorlage verbucht, hätte dabei den Vorteil, aufgrund eines auslaufenden Vertrages ablösefrei zu sein. Der zwei Jahre ältere Frieser, für den in 27 Ligaspielen dieser Saison acht Treffer und vier Assists zu Buche stehen, hingegen besitzt beim LASK noch ein bis 2022 gültiges Arbeitspapier.

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