Aufsteiger-Wetten 3. Liga – Tipps & Prognose

Autor: Dennis Keller Veröffentlicht: Donnerstag, 26.11.20 | 07:57

Die Analyse auf liga-zwei.de: Wer steigt auf?

Eine Mannschaft marschiert in der 3. Liga seit Saisonbeginn vorneweg: Dynamo Dresden spielt zwar nicht mehr so souverän wie über weite Strecken der Hinrunde, hat aber momentan dennoch einen Vorsprung von 8 Punkten auf den Tabellenzweiten. Auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz sind es sogar schon 13 Punkte.

Marvin Stefaniak kurz vor dem Torerfolg. Jetzt auf Aufsteiger in die 2. Bundesliga wetten.

Dresden und Marvin Stefaniak (gelbes Trikot) sind im Aufstiegsrennen wohl nicht zu stoppen. ©Imago

Dahinter ist ein Fünfkampf um den zweiten Aufstiegs- und den Relegationsplatz entbrannt. Momentan haben Erzgebirge Aue (42 Punkte) und die Überraschungsmannschaft SG Sonnenhof-Großaspach (41) die besten Karten. In Lauerstellung sind der Aufsteiger 1. FC Magdeburg (37), der VfL Osnabrück (37) und Preußen Münster (36). Wir sagen Euch, wie die Quoten für einen Aufstieg der einzelnen Vereine stehen und wagen eine Prognose, wer es letztlich in die 2. Bundesliga schafft.

Dynamo Dresden

Es müsste schon ein ziemlich großes Wunder geschehen, wenn die SGD am Saisonende nicht aufsteigen sollte. Der beste Angriff der Liga mit Top-Torschütze Justin Eilers scheint unaufhaltsam und hat in dieser Saison erst zwei Spiele verloren. Demgegenüber stehen schon 14 Siege, kein anderes Team hat auch nur annähernd so oft gewonnen.

Auch beim Buchmacher tipico sind die Sachsen haushoher Favorit auf den Aufstieg, entsprechend niedrig ist die Quote von 1,02. Wenn Ihr darauf wetten möchtet, dass Dynamo Meister der 3. Liga wird, liegt der Gewinn bei 1,15.

Erzgebirge Aue

Zunächst sah es so aus, als hätten die Erzgebirgler in dieser Spielzeit mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga nichts zu tun. Mittlerweile haben sich die Vorzeichen geändert: Die „Veilchen“ sind seit zehn Spielen ungeschlagen. Hauptgrund dafür ist die überragende Defensive um Torwart Martin Männel, die in bisher 24 Spielen nur 14 Gegentore zugelassen hat.

Wenn es mit dem Aufstieg klappen soll, dann wäre es allerdings ratsam, in der Offensive etwas gefährlicher zu werden. Hier stehen gerade mal 21 Tore zu Buche, erfolgreichster Torschütze ist Nicky Adler mit 6 Treffern. Dennoch stuft tipico die Chancen für die Auer ganz gut ein: Wenn Ihr glaubt, dass sie aufsteigen, dann bekommt Ihr eine Quote von 2,50. Falls Ihr meint, dass es am Ende nicht reicht, dann gibt es den 1,45-fachen Ertrag.

SG Sonnenhof-Großaspach

Beim kleinsten Verein der 3. Liga sind die Erwartungen an diese Saison um ein Vielfaches übertroffen worden. Vor der Spielzeit galt die SGS bei einigen Experten als Abstiegskandidat, mittlerweile hat sie gute Chancen, noch eine Etage höher zu klettern. Und das mit einer Mannschaft, in der viele Spieler nebenbei noch berufstätig sind.

Erfolgstrainer Rüdiger Rehm hat ein echtes Team aus seinen Akteuren gemacht, das für jeden Gegner sehr unangenehm werden kann. Vor allem auswärts, wo die Württemberger nur einen Punkt weniger eingefahren haben als die Überflieger aus Dresden. Sollte Euer Tipp darauf gehen, dass die SGS am Saisonende aufsteigt – egal ob direkt oder über die Relegation – dann bekommt Ihr bei dem Wettanbieter eine Quote von 2,70. Denkt Ihr, dass der Verein auch in der kommenden Saison drittklassig ist, gibt es einen Gewinn von 1,40.

1. FC Magdeburg

Der FCM ist ebenfalls ein Überraschungsteam der Saison. Erst vor dieser Spielzeit in den bezahlten Fußball zurückgekehrt, hat sich binnen kürzester Zeit ein ernsthafter Anwärter auf den Durchmarsch in Liga 2 entwickelt. Vor allem zuletzt überzeugte die Mannschaft von Trainer Jens Härtel mit viel Konstanz: Von den vergangenen sieben Spielen hat sie keines verloren.

Momentan bietet tipico für Eure Aufstiegs-Wette auf die Magdeburger eine Quote von 3,50 an. Solltet Ihr der Meinung sein, dass der ehemalige Europokalsieger noch nicht so weit ist und den Aufstieg am Ende verpasst, dann bekommt Ihr den 1,25-fachen Ertrag.

Marcel Reichwein im Duell mit Christian Groß. Unser Tipp: Osnabrück steigt in der Relegation auf.

Kampf um die Relegation: Osnabrück (links: Christian Groß) und Münster (hier: Marcel Reichwein). ©Imago

VfL Osnabrück

Exakt die gleichen Quoten wie beim FCM hat der Wettanbieter für den VfL Osnabrück angesetzt. Die Niedersachsen, unter Maik Walpurgis sehr schwach in die Saison gestartet, haben sich unter dem neuen Trainer Joe Enochs mittlerweile gefangen und mit guter Arbeit zum Aufstiegskandidaten entwickelt.

Die Abwehr der „Lila-Weißen“ steht, allerdings hapert es ein wenig im Angriff. Der beste Torschütze, Marcos Álvarez, hat gerade mal sechs Treffer auf dem Konto. Wenn es mit dem Aufstieg etwas werden soll, dann wäre es vor allem wichtig, dass Addy-Waku Menga wieder zu seiner Form der Vorsaison (13 Tore) zurückfindet. In dieser Spielzeit hat der Publikumsliebling noch gar nicht getroffen.

Preußen Münster

Der alte Rivale des VfL hat ebenfalls noch gute Chancen, in der kommenden Saison eine Klasse höher zu spielen. Im Moment haben die Preußen gegenüber der Konkurrenz sogar noch ein Nachholspiel gegen Würzburg in der Hinterhand – mit einem Sieg daraus wären sie virtuell nur drei Punkte hinter dem Relegationsplatz.

Eine ähnliche Schwächephase wie am Ende des vergangenen Jahres (6 Spiele, 4 Niederlagen, 2 Unentschieden) dürfen sich die „Adlerträger“ allerdings nicht mehr erlauben. Nach der Winterpause sieht das Ganze deutlich besser aus, die ersten beiden Partien im Jahr 2016 haben die Münsteraner gewonnen. Laut tipico hat der SCP aus diesem Kandidatenkreis aber trotzdem die schlechtesten Chancen auf den Aufstieg: Die Quote liegt bei 5,50. Wenn Ihr auf den Klassenverbleib der Preußen setzen möchtet, dann gibt es den 1,1-fachen Ertrag.

Unser Fazit

Dresden kann den Sekt für die Aufstiegsfeier schon mal ordern, die SG Dynamo wird in der kommenden Saison definitiv in der 2. Bundesliga spielen. Den zweiten direkten Aufstiegsplatz trauen wir aktuell am ehesten Erzgebirge Aue zu – vor allem, wenn die Abwehr weiterhin so wenig zulässt.

Der Relegationsplatz wird, unserer Meinung nach, bis zum Schluss umkämpft bleiben. Nicht unwahrscheinlich, dass die Entscheidung erst am letzten Spieltag fällt. Bei allem Respekt vor den Leistungen von Großaspach und Magdeburg – wir denken, dass die Erfahrung in der 3. Liga den Ausschlag für Osnabrück und Münster gibt. Welcher der beiden Erzrivalen letztlich in die Relegation einzieht, wird knapp: Die Konstanz spricht aktuell für den VfL, der von den vergangenen 15 Spielen nur eines verloren hat.

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