Darmstadt 98: Bader setzt auf Entwicklung

Neuzugang will sich dauerhaft durchsetzen

Matthias Bader von Darmstadt 98

Matthias Bader (l.) feierte einen gelungen Einstand in Hessen. ©Imago images/Jan Huebner

Matthias Bader feierte gegen Dynamo Dresden nach nur wenigen Tagen in Reihen des SV Darmstadt 98 sein Startelfdebüt und machte seine Sache ordentlich. Der Außenverteidiger zieht ein positives erstes Zwischenfazit nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln.

„Ich bin seit einer Woche hier und durfte sofort in der Startelf ran. Außerdem haben wir das Spiel gewonnen. Ich bin daher sehr zufrieden“, so der Abwehrspieler auf der Klubhomepage. Gleichzeitig macht der 22-Jährige klar, dass er Köln verlassen hat, um mittelfristig auf gutem Zweitliganiveau zu reifen. „Darmstadt ist ein Klub, in dem man sich richtig gut entwickeln kann.“

Gute Aussichten

Ein erster Schritt dahin ist getan. Da er nicht enttäuschte, könnt auch gegen Sandhausen ein Einsatz winken. Mittelfristig sieht es ohnehin gut aus für Bader, auch wenn natürlich abzuwarten ist, was Darmstadt im Sommertransferfenster macht.

Während sein Vertrag bis 2022 gilt, läuft das Arbeitspapier von Konkurrent und Routinier Patrick Herrmann im Juni aus. Der 31-Jährige war bisher gesetzt, schwächelte aber in seinen letzten Spielen. Gegen Dynamo kam er nach einer Stunde für Bader und half, die Führung über die Zeit zu bringen.

Bader wird jedenfalls in dieser Saison um jede Spielminute dankbar sein, denn beim 1. FC Köln waren diese für ihn rar gesät. Als hoffnungsvolles Talent und Stammspieler vom KSC gekommen, kam er am Rhein nur auf fünf Meisterschaftsspiele in den letzten eineinhalb Jahren.

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