Darmstadt 98: Heißer Konkurrenzkampf im Zentrum

Neun Spieler für die Doppelsechs und die Zehn

Yannick Stark im Gespräch mit Victor Palsson

Besetzten meist das Lilien-Zentrum: Yannick Stark (l.) und Victor Palsson. ©Imago images/Eibner

Seit Dienstag bereitet sich auch Darmstadt 98 auf die neue Saison vor, in der die Lilien gerne an den guten Endspurt mit 20 Punkten aus zehn Spielen anknüpfen möchten. Dass der Ende Februar gekommene und für den Aufschwung hauptverantwortliche Trainer Dimitrios Grammozis nun seine erste Vorbereitung am Böllenfalltor leitet und auch Einfluss auf die Kadergestaltung nehmen konnte, sorgt für Zuversicht.

Schon jetzt zeichnet sich dabei auch dank der Neuzugänge ein intensiver Konkurrenzkampf auf mehreren Positionen an. Etwa auf den offensiven Außenbahnen, für die mit Erich Berko, Braydon Manu und Tim Skarke gleich drei Neue gekommen sind. Das Trio rangelt mit dem bislang gesetzten Marcel Heller, dem nach seiner Verpflichtung im Winter noch nicht richtig angekommenen Sören Bertram um die nur zwei Plätze.

Mit Tobias Kempe und Marvin Mehlem haben in der Rückserie indes auch zwei als zentrale Mittelfeldspieler geführte Akteure den linken Flügel bekleidet. Diese Option besteht auch weiterhin, sofern der mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebrachte Mehlem bleibt. Und diese Variante würde den noch intensiveren Konkurrenzkampf in der Zentrale, in der im von Grammozis bevorzugten 4-2-3-1 drei Plätze zu vergeben sind, etwas entspannen.

Schnellhardt macht Druck auf Palsson und Stark

Um die beiden Sechser-Positionen bewirbt sich neben den in der Rückrunde weitgehend gesetzten Victor Palsson und Yannick Stark auch Neuzugang Fabian Schnellhardt. Zudem sind dort Wilson Kamavuaka sowie die zuletzt verliehenen Romuald Lacazette (TSV 1860 München) und Julian von Haacke (SV Meppen) Optionen – alle drei aber wohl mit recht überschaubarer Perspektive.

Kempe kann ebenfalls den offensiveren Part auf der Doppelsechs spielen, wird von Grammozis aber lieber auf der Zehn aufgeboten, wo der Standardspezialist seine Torgefahr besser einbringen kann. Mehlem war am Ende der vergangenen Saison zwar links sehr effektiv, verfügt aber über die besten Voraussetzungen, um in zentral offensiver Rolle eine sehr gute Rolle zu spielen, längerfristig womöglich auch noch auf höherem Niveau.

Nimmt man noch das 18-jährige Eigengewächs Leon Müller hinzu, stehen für die drei Positionen im zentralen Mittelfeld der Lilien schon jetzt neun Akteure zur Auswahl. Darüber hinaus besteht auch noch Interesse an einer Weiterverpflichtung des zuletzt vom Hamburger SV ausgeliehenen Christoph Moritz.

Es ist freilich davon auszugehen, dass sich das Aufgebot in diesem Bereich unabhängig von einem möglichen Abgang Mehlems noch ausdünnen wird. Rückkehrer Lacazette und der aktuell nach einem Syndesmosebandanriss noch nicht fitte von Haacke gelten als Wechselkandidaten, ebenso wie der vergangene Saison nur sechsmal eingesetzte Kamavuaka. Und bei Youngster Müller, der künftig nicht mehr in der U19 spielen darf, könnte mangels zweiter Mannschaft eine Ausleihe zum Thema werden.

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