DFL vertagt Versammlung

Am 23. April wird wieder beraten

DFL Geschäftsführer Christian Seifert

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert braucht mehr Zeit für seine Vorbereitungen. ©Imago images/Deutzmann

Die DFL wollte eigentlich an diesem Freitag erneut in einer Mitgliederversammlung aller Erst- und Zweitligisten über das weitere Vorgehen in der Krise beraten.

Der Termin wurde nun allerdings auf den 23. April verschoben. So sollen die Deutsche Fußball Liga und die Vereine mehr Zeit haben, die anstehenden Entscheidungen vorzubereiten.

Konzepte noch nicht fertig?

Die Zeit bis zur anvisierten Wiederaufnahme des Spielbetriebs Anfang Mai wird durch die Verlegung der nächsten Gesprächsrunde natürlich knapper. Bisher ist der Spielbetrieb offiziell nur bis 30. April ausgesetzt, also eine Woche nach dem neuen Termin.

Womöglich warten die Mitglieder aber auch, um die Ergebnisse der morgigen Unterredung von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten der Länder besser einbeziehen zu können.

Nach der letzten Mitgliederversammlung am 31. März waren die Teilnehmer mit dem Vorhaben auseinander gegangen, für alle 36 Standorte Durchführungsbestimmungen für Geisterspiele zu erarbeiten. An einigen Orten gibt es dabei allerdings bereist jetzt Probleme.

Das Land Bremen etwa steht auch Geisterspielen kritisch gegenüber, aus Angst Fans würden sich außerhalb des Stadions versammeln und so doch zur Ausbreitung des Virus beitragen.