Dynamo Dresden: Die neue Offensive lässt hoffen

Patrick Schmidt und Co. als Trumpf im Abstiegskampf?

Patrick Schmidt, Simon Makienok und Godsway Donyoh von Dynamo Dresden

Dynamisches Sturmtrio: Patrick Schmidt, Simon Makienok und Godsway Donyoh harmonieren. ©Imago images/Jan Huebner

Mit zwei 2:1-Siegen in Folge bei Jahn Regensburg und nun im Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue hat sich Dynamo Dresden im Kampf gegen den Abstieg zurückgemeldet. Der Weg zum Klassenerhalt ist bei vier Punkten Rückstand ans rettende Ufer zwar nach wie vor weit, doch während der Relegationsplatz nur noch einen Zähler entfernt ist, macht vor allem die Entwicklung der Mannschaft Hoffnung darauf, den Kopf noch aus der Schlinge ziehen zu können.

Zum zweiten Mal in Folge drehte die SGD einen Rückstand noch in einen Sieg und machte damit deutlich, dass die Moral innerhalb des Teams intakt ist. Darüber hinaus dient vor allem die neuformierte Offensive als Mutmacher für die nächsten Wochen. Allen voran natürlich Patrick Schmidt, der gegen Aue seine Tore Nummer drei und vier im siebten Spiel für Dynamo erzielte und sich mit dem Fallrückzieher zum 2:1 für das Tor des Monats bewarb.

Nominell im 4-2-3-1 auf dem rechten Flügel aufgeboten, stößt Schmidt immer wieder in die Mitte und sorgt im Zentrum für Torgefahr. Damit ist die SGD vor dem gegnerischen Tor in der Regel sehr präsent, erweist sich dort doch auch Simon Makienok als nur schwer zu kontrollieren. Anders als in Regensburg traf der 2,01 Meter große Däne gegen Aue zwar nicht, war aber mehrfach nahe dran. Mit dem Kopf, dem Fuß und auch der Hacke sucht Makienok stets den schnellen Abschluss und schafft es dabei, seinen Größenvorteil einzubringen.

Fünf Winterneuzugänge in der Startelf

Komplettiert wird die neue Dreieroffensive durch Godsway Donyoh, der trotz eines eher durchwachsenen Debüts in Regensburg erneut von Beginn an ran durfte und das Vertrauen von Trainer Markus Kauczinski mit der Vorlage zum Ausgleichstreffer durch Schmidt zurückzahlte. Darüber hinaus hätte der 25 Jahre alte Ghanaer im zweiten Durchgang gut und gerne auch selbst treffen können, vergab aber zweimal in aussichtsreicher Position. Nichtsdestotrotz ist auch Donyoh in der Form vom Sonntag mit seiner Schnelligkeit und Beweglichkeit eine Bereicherung.

Weil mit Ondrej Petrak im defensiven und Josef Husbauer im offensiven Mittelfeld noch zwei weitere Neuzugänge gegen Dresden ordentliche Leistungen ablieferten und für Stabilität im Spiel sorgten, darf man in Dresden vor allem auch dank der winterlichen Transferaktivitäten auf die Rettung hoffen. Wohlwissend, dass nun einige sehr schwierige Aufgaben warten.

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