Dynamo Dresden: Die Situation spitzt sich zu

Drei von vier Spielen bis Weihnachten auswärts

Uwe Neuhaus

Muss nun Lösungen finden: Uwe Neuhaus © Imago / Hentschel

Lange Zeit sah es am Montagabend so aus, als könnte Dynamo Dresden nach zuvor fünf sieglosen Pflichtspielen mit lediglich zwei Unentschieden den Bock umstoßen und im Tabellenkeller einen Befreiungsschlag landen. Doch zwischen der 85. und 88. Minute wurde gegen den 1. FC Kaiserslautern aus einer 1:0-Führung ein 1:2-Rückstand, den die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus danach nicht mehr aufholen konnte.

Dynamo findet sich damit nach 14 Spieltagen auf dem Relegationsplatz wieder, womit spätestens jetzt jeder den Ernst der Lage erkannt haben dürfte. Träume von der Rückkehr in den Europapokal sind den Fans natürlich erlaubt und gegönnt, doch in der Realität kann es nur darum gehen, die 2. Bundesliga zu sichern.

Schwere Aufgaben warten

Dafür wäre eine gute Ausgangsposition in der Winterpause, in der auf jeden Fall ein neuer Innenverteidiger kommen soll, sicher hilfreich. Diese zu erreichen, wird freilich alles andere als einfach. Bei nur noch einem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue muss die SGD vor Weihnachten noch dreimal reisen – zu Fortuna Düsseldorf, zum 1. FC Union Berlin und zum MSV Duisburg, wo überall die Trauben hoch hängen dürften.

Auf Trainer Uwe Neuhaus, der auch die gestrige Partie auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gewohnt sachlich analysierte, wartet nun auf jeden Fall einiges an Arbeit. Zum einen, gilt es seine Mannschaft mental wieder aufzurichten, zum anderen aber auch Lösungen zu finden, um seinem Team zu mehr Effizienz vor dem gegnerischen Tor zu verhelfen und die wiederkehrenden individuellen Fehler im Defensivbereich abzustellen.

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