Dynamo Dresden: Mehr Chancen für den Nachwuchs

Ralf Minge will den Kader eher verkleinern

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 13.07.20 | 09:33
Ralf Minge

Ralf Minge liegt der Dynamo-Nachwuchs am Herzen © Imago

Nach der 1:8-Klatsche vor der Länderspielpause beim 1. FC Köln und der nicht minder besorgniserregenden 1:4-Testspielpleite am Dienstag gegen den Halleschen FC besitzt das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt am Sonntag für Dynamo Dresden keine geringe Bedeutung. Eine weitere Niederlage wäre für die ohnehin nicht optimale Stimmung sicher nicht förderlich und hätte auch Auswirkungen auf die Tabelle.

Geht es auch gegen Ingolstadt schief, müsste die SGD den Blick zunächst wieder nach unten richten, nachdem vor der Reise nach Köln noch Tuchfühlung zu den Spitzenteams vorhanden war.

Stefaniak und Co. als Vorbilder

Unterdessen wiederholte Geschäftsführer Sport Ralf Minge seinen schon vor knapp zwei Wochen geäußerten Standpunkt, dass der vorhandene Kader genügend Qualität besitzt und deshalb das Vertrauen genießen sollte. Auch in Bild will sich Minge deshalb nicht intensiver mit möglichen Neuzugängen in der Winterpause beschäftigen.

Stattdessen liegt der Fokus auf dem aktuellen Aufgebot: „Eher müssen wir uns damit beschäftigen, aus unserem relativ großen Kader Spieler abzugeben.“

„ Wir brauchen die Atilgans und Kusejs nicht auszubilden, wenn wir ihnen keine Chance geben. ”
Ralf Minge

Einen kleineren Kader erachtet Minge vor allem mit Blick auf die eigenen Talente für sinnvoll: „Wir brauchen die Atilgans und Kusejs nicht auszubilden, wenn wir ihnen keine Chance geben. Das war und ist Teil unseres Weges. Siehe Marvin Stefaniak, Niklas Hauptmann oder jetzt auch Markus Schubert.“

Löwe erstmals im Zweitliga-Einsatz

Abgesehen von Schubert spielen die Dynamo-Eigengewächse bislang in dieser Saison keine große Rolle. Osman Atilgan stand zwar viermal im Kader, wartet aber noch auf seinen ersten Einsatz. Ebenso Marius Hauptmann und Vasil Kusej, die es auch noch nicht ins 18er-Aufgebot schafften.

Am nächsten dran ist im Moment Justin Löwe, der im letzten Heimspiel gegen Sandhausen in den Schlusssekunden erstmals Zweitliga-Luft schnuppern durfte und anschließend in Köln zumindest auf der Bank Platz nehmen durfte.

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