Dynamo Dresden: Nicht mehr zu retten?

Direkter Klassenerhalt bereits in weiter Ferne

Jannis Nikolaou

Sein Ausgleichstreffer gegen Bochum sorgte nur kurzzeitig für Hoffnung: Jannis Nikolaou. © imago images / Dennis Hetzschold

Von der zum Start ins neue Jahr dank sechs Neuzugängen und eines 1:0-Auftaktsieges gegen den Karlsruher SC aufgekeimten Aufbruchstimmung rund um Dynamo Dresden ist nicht mehr viel übrig geblieben. Die 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Bochum durch ein Gegentor in der dritten Minute der Nachspielzeit war nun der jüngste Nackenschlag, nach dem immer weniger Fans der SGD noch an einen Umschwung glauben.

Insbesondere auch deshalb nicht, weil die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski gerade vor der Pause wie schon im Heimspiel zuvor gegen Darmstadt 98 (2:3) einen erschreckend schwachen Eindruck hinterließ und es über die gesamten 90 Minuten kaum verstand, gefährliche Aktionen zu kreieren. Zumindest nach dem Ausgleich durch Jannis Nikolaou, der in der 70. Minute nach einem Eckball von Patrick Ebert per Kopf traf, war Dynamo der Wille nicht abzusprechen, doch nicht zum ersten Mal in dieser Saison fehlten die Mittel.

Schon acht Punkte zum rettenden Ufer

Daran konnten auch die Winterneuzugänge nach ersten positiven Eindrücken letztlich nicht wirklich etwas ändern. Gegen Bochum saßen mit Josef Husbauer und Patrick Schmidt zwei der größten Hoffnungsträger anfänglich sogar nur auf der Bank, während Marco Terrazzino nach einer enttäuschenden ersten halben Stunde angeschlagen vom Platz musste. Der dafür gekommene Schmidt konnte aber ebenso wenig bewirken wie der von Beginn an im Sturmzentrum aufgebotene Alexander Jeremejeff.

Da am Ende auch noch der eine, fast schon sicher geglaubte Punkt noch aus der Hand gegeben wurde, beträgt der Rückstand ans rettende Ufer bereits acht Zähler. Sollte der Karlsruher SC heute beim SV Sandhausen gewinnen, wären es auch bis zum Relegationsplatz, den Trainer Markus Kauczinski laut seinen Aussagen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel als Primärziel im Blick hat, bereits sechs anstatt der aktuell noch vier Punkte. Allzu viel Anlass zur Zuversicht gibt es angesichts der Tabelle und den letzten Leistungen indes nicht mehr.

Noch allerdings besteht rechnerisch die Chance, sich zu retten. Dafür allerdings muss in den kommenden Wochen zwingend Zählbares her. Am Freitagabend bei Jahn Regensburg und eine Woche danach zu Hause im Derby gegen Erzgebirge Aue sollte schon gepunktet werden, um nicht frühzeitig für die 3. Liga planen zu müssen.

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