Dynamo Dresden: Reicht es für Patrick Ebert?

Einsatz des Routiniers in Hamburg noch fraglich

Patrick Ebert ist schneller als Daniel Kofi-Kyereh.

Patrick Ebert laboriert an einem vergangene Woche im Training erlittenen Muskelfaserriss. ©imago images/Steffen Kuttner

Die lange Durststrecke mit inklusive DFB-Pokal sechs Niederlagen in Folge hat Dynamo Dresden mit dem 1:0-Erfolg im Kellerduell gegen den SV Wehen Wiesbaden vor der Länderspielpause beenden können. Nach wie vor ist die Lage der auf Rang 17 notierten SGD aber angespannt. Deshalb gilt es nun in den kommenden Wochen nachzulegen, um sich Luft zu verschaffen.

Das freilich wird schon am Samstag alles andere als einfach, muss Dynamo dann doch beim Hamburger SV ran, der bislang im eigenen Stadion 16 von 18 möglichen Punkten eingefahren hat. Mit dem Sieg über Wehen Wiesbaden im Rücken und in Erinnerung an den couragierten Auftritt im DFB-Pokal bei Hertha BSC (7:8 n. E.) muss sich Dresden aber auch im Volksparkstadion nicht verstecken.

Ebert zuletzt mit überzeugenden Auftritten

Dort wäre es aber natürlich hilfreich, könnte Trainer Cristian Fiel seine Wunschelf aufbieten, die vermutlich weitgehend identisch mit der vor der Länderspielpause siegreichen Mannschaft sein dürfte. Allerdings waren in den vergangenen Tagen gleich mehrere Akteure aus diesem Team angeschlagen und verpassten so auch das Testspiel gegen den Chemnitzer FC (0:2).

Während Jannik Müller, Florian Ballas und Alexander Jeremejeff nach Oberschenkelproblemen aber alle fit werden sollten und auch Chris Löwe seinen Infekt bis dahin vollends auskuriert haben dürfte, steht aber ein Fragezeichen hinter Patrick Ebert. Der Routinier, der sich in den letzten Spielen deutlich gesteigert und zum Leistungsträger aufgeschwungen hat, erlitt vergangene Woche im Training einen Muskelfaserriss.

Da müssen wir abwarten. (Cristian Fiel)

„Das ist nicht so ganz einfach. Da müssen wir abwarten“, wollte Trainer Fiel gegenüber Tag24 noch keine Prognose bezüglich eines Einsatzes von Ebert am Samstag abgeben, sprach dem 32-Jährigen indes unabhängig davon nochmal ein Lob für seine letzten Leistungen aus. „Ich mache das sonst nicht, Einzelne zu loben. Aber was ‚Ebi‘ gekämpft hat und gelaufen ist, davor ziehe ich den Hut.“

Bei Ebert wird es also eher eine kurzfristige Entscheidung. Nicht reichen wird es vermutlich für Patrick Möschl (Innenbandanriss im Sprunggelenk) und Linus Wahlqvist (Schulterprobleme), die noch individuell arbeiten. Beide wären aber ohnehin eher kein Thema für die Startelf. Ebenso wie Kapitän Marco Hartmann, der sich zuletzt mit einer Knieprellung herumplagte. Youngster Kevin Ehlers, der vor der Länderspielpause aufgrund einer Angina passen musste, steht unterdessen voraussichtlich wieder zur Verfügung.

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