Dynamo Dresden: Walpurgis hadert mit Chancenverwertung

SGD verliert auch zweite Partie nach der Winterpause

Maik Walpurgis als Trainer von Dynamo Dresden

Bedient: Maik Walpurgis musste mit Dynamo Dresden in Heidenheim die nächste Niederlage einstecken. ©Imago/Dennis Hetzschold

Auch in der zweiten Partie nach der Winterpause geht die SG Dynamo Dresden als Verlierer vom Feld, mit 0:1 ging die Partie in Heidenheim verloren. Dabei entwickelte die Offensive zu wenig Durchschlagskraft vor dem Tor, Trainer Maik Walpurgis trauerte vor allem den vielversprechenden Situationen beim Spielstand von 0:0 hinterher, als Moussa Koné den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte.

Mit der Leistung an sich war der Coach allerdings grundsätzlich zufrieden. Seine Mannschaft hätte das 1:1 verdient gehabt, „die spielerische, kämpferische und leidenschaftliche Leistung der Mannschaft hat das hergegeben“, so Walpurgis auf der Pressekonferenz nach der Partie.

Verständnis gefordert

In der Tat steckte Dresden auch nach dem Rückstand nicht auf, der Wille war der Mannschaft keinesfalls abzusprechen. Allerdings ergaben sich defensiv auch ein ums andere Mal Lücken, Heidenheim hätte durch Kontersituationen das 2:0 erzielen können.

Das entscheidende Gegentor kassierte Dresden zuvor über die linke Seite mit Hamalainen defensiv und Atik offensiv, die Heidenheims Rechtsverteidiger Marnon Busch zu viel Raum ließ. Dovedan war vor dem Kasten im Gegensatz zu den SGD-Angreifern eiskalt.

So schlich die Walpurgis-Elf nach der Partie in die Gästekurve – wobei der Trainer Verständnis für das Team forderte. „Jeder von unseren Anhängern hat gesehen, dass die Mannschaft sich auf dem Platz zerrissen hat“, so der Trainer und weiter: „Was natürlich fehlt, sind die Tore.“

Ob es die in der nächsten Runde gibt? Leichter wird es für Dynamo jedenfalls nicht: Es geht am 21. Spieltag zum Tabellenführer HSV.