Dynamo Dresden: Was machen die Leihspieler?

Drei Talente bis zum Sommer bei anderen Klubs

Luka Stor

Vorübergehend zurück in der slowenischen Heimat: Luka Stor. © imago images / Steffen Kuttner

Mit Osman Atilgan, dessen Gastspiel bei Hansa Rostock nicht den erhofften Verlauf genommen hat, ist der erste Leihspieler in der Winterpause vorzeitig zu Dynamo Dresden zurückgekehrt. Nach nur zwei Einsätzen für Rostock im August und September wurde das Offensivtalent von einer Schambeinentzündung außer Gefecht gesetzt und nachdem im Januar eine Ausleihe zu einem anderen Klub nicht zustande gekommen ist, zählt der 20-Jährige aktuell wieder zum Dynamo-Kader, allerdings mit eher überschaubaren Einsatzchancen.

Letztere waren auch der Grund, warum drei weitere Talente Dresden vorübergehend den Rücken gekehrt haben. Vasil Kusej wurde bereits Anfang September zum FC Wacker Innsbruck verliehen, doch auch in der zweiten Liga Österreichs lief es für den 19-Jährigen lange nicht rund. Bis zur Winterpause reichte es für den tschechischen Junioren-Nationalspieler nur zu einem Kurzeinsatz.

Anfang März zeichnete sich eine Trendwende ab, folgte auf einen positiven Auftritt als Joker beim 4:0-Sieg in Dornbirn doch gegen den Floridsdorfer AC (1:0) der erste Startelfeinsatz – seitdem allerdings verhindert die Corona-Krise, dass Kusej weitere Spielpraxis sammeln kann.

Taferner und Stor zurück bei den Ex-Klubs

Ebenfalls für den FC Wacker Innsbruck am Ball ist seit dem Winter wieder Matthäus Taferner, der erst im vergangenen Sommer von dort nach Dresden geholt wurde. Zu mehr als vier Zweitliga-Einsätzen reichte es für den 19-jährigen Österreicher bei der SGD aber nicht, sodass im Januar der Rückschritt zum alten Arbeitgeber erfolgte.

Dort stand Taferner zweimal von Anfang an auf dem Platz, musste sich aber gegen den Floridsdorfer AC mit einer Einwechslung, zehn Minuten vor Schluss just für Kusej, begnügen. Dafür durfte Taferner anders als Kusej auch im ÖFB-Cup zweimal ran. Das Halbfinal-Aus bei Austria Lustenau (0:1) konnte der U20-Nationalspieler Österreichs aber auch nicht verhindern.

Auch zum Ex-Klub zurückgekehrt ist vorübergehend Luka Stor, der Mitte August vom slowenischen Erstligisten NK Aluminij verpflichtet worden war und in elf, überwiegend kurzen, Zweitliga-Einsätzen immerhin zwei Vorlagen verbucht hatte. Zudem traf Stor beim legendären DFB-Pokal-Spiel bei Hertha BSC (7:8 n.E.), entschied sich aber dennoch vermutlich auch wegen der drei Winterzugänge Godsway Donyoh, Simon Makienok und Patrick Schmidt zum Schritt zurück.

In Slowenien konnte Stor aber bisher noch nicht an seine starke Form vom Saisonstart, als sich der 21-Jährige mit vier Toren an den ersten fünf Spieltagen für den Wechsel nach Dresden empfahl, anknüpfen. Von den fünf möglichen Spielen seit seiner Rückkehr bestritt der Blondschopf lediglich drei und stand nur einmal in der Startelf. Mehr als eine Torvorlage sprang dabei auch noch nicht heraus.

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