Dynamo Dresden: Wende ausgerechnet gegen den Angstgegner?

Katastrophale Heimbilanz gegen Arminia Bielefeld

Jannik Müller

Jannik Müller (r.) verpasst das Wiedersehen mit Bielefelds Andreas Voglsammer gelbgesperrt. © imago images / Dünhölter Sportpressefoto

Auch wenn die Verantwortlichen, allen voran Geschäftsführer Ralf Minge, sichtlich um Ruhe bemüht sind, steht Dynamo Dresden doch vor extrem wichtigen Spielen. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie hat die SGD in den nächsten zehn Tagen mit den Partien in der Liga gegen Arminia Bielefeld und beim VfB Stuttgart sowie zwischenzeitlich im DFB-Pokal bei Hertha BSC dicke Brocken vor der Brust.

Den Auftakt macht das Heimspiel am Samstag gegen Bielefeld, das nicht nur deshalb knifflig werden dürfte, weil die Arminia eine starke Saison spielt und als bestes Auswärtsteam der Liga anreist. Vielmehr haben sich die Ostwestfalen in den vergangenen Jahren gerade in Dresden den Ruf eines Angstgegners erworben.

Unvergessen ist natürlich die 2:3-Heimniederlage am letzten Spieltag der Saison 2013/14, die den Dresdner Abstieg besiegelte. Weil Bielefeld die Relegation gegen Darmstadt 98 verlor, kam es ein Jahr später in der 3. Liga zum Wiedersehen. Dabei gelang Dynamo mit einem 2:0 der einzige Sieg in den insgesamt sechs Heimspielen gegen die Arminia.

Niederlage beim ersten Wiedersehen mit Uwe Neuhaus

2016/17 reichte es wieder in der 2. Liga zumindest noch zu einem 1:1, nachdem Bielefeld zuvor allerdings in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 1:0 in Dresden gewonnen hatte. In den vergangenen beiden Jahren stand Dynamo schließlich nach den Heimspielen gegen die Arminia wieder mit leeren Händen da.

Einem 0:2 in der Saison 2017/18 folgte vergangene Saison ein spektakuläres 3:4. Obwohl Dynamo nach dem 3:1 durch Moussa Koné in der 40. Minute schon wie der Sieger aussah, ging eine turbulente Partie inklusive Platzverweis für SGD-Kapitän Marco Hartmann noch mit 3:4 verloren.

Ex-Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus feierte damals beim ersten Auftritt an alter Wirkungsstätte einen Sieg und würde diesem nun natürlich gerne den nächsten Dreier folgen lassen – und dann zumindest im Inneren vielleicht auch ein wenig Genugtuung verspüren, denn während die Entwicklung in Bielefeld unter Neuhaus ausgesprochen positiv ist, sucht man in Dresden auch über ein Jahr nach dessen Entlassung im August 2018 weiter nach Halt.

»Mobil wetten leicht gemacht: Jetzt aktuelle Tipwin App holen & bequem auf das nächste Dresden-Spiel tippen!