Eintracht Braunschweig: Becker & Nkansah gehen

Auslaufende Verträge werden nicht verlängert

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 17.07.2020 | 16:00
Robin Becker (r.) gegen Deniz Undav

Nach 77 Einsätzen verlässt Robin Becker (r.) Braunschweig. ©imago images/Jan Huebner

Eintracht Braunschweig verabschiedet zwei weitere Spieler der Aufstiegsmannschaft: Robin Becker und Steffen Nkansah werden in der 2. Bundesliga nicht für die Löwen auflaufen, die ausgelaufenen Verträge der Verteidiger werden nicht verlängert.

„Steffen und Robin waren wichtige Bestandteile unserer Mannschaft und haben einen Anteil am Erfolg. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga wollen wir unseren großen Kader verändern und uns für die Zukunft auf diesen Positionen neu orientieren“, begründet Sportdirektor Peter Vollmann die Entscheidung gegen die beiden Innenverteidiger.

Mehr Variablität

Becker und Nkansah schlossen sich im Sommer 2017 der Eintracht an, nach dem Abstieg blieben sie auch in der 3. Liga an Bord. Während Becker im Aufstiegsjahr 31 Partien absolvierte und 26 Mal in der Startelf stand, kam Nkansah 23 Mal zum Einsatz.

Nach dem Aufstieg und dem folgenden Trainerwechsel von Marco Antwerpen zu Daniel Meyer war absehbar, dass sich der Kader der Eintracht verändern würde. Für die Innenverteidigung verpflichtete Braunschweig mit Michael Schultz bereits einen gelernten Akteur vom letztjährigen Konkurrenten Waldhof Mannheim.

Da Meyer bereits bei seiner früheren Station in Aue gerne variabel spielen ließ und während einer Partie von Vierer- auf Dreierkette umstellte, wurde mit Jannis Nikolaou ein solch variabler Spieler verpflichtet, der sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld agieren kann.

Dabei dürfte es an Neuzugängen für die Abwehr aber nicht bleiben, mit Robin Ziegele und Nick Otto (Rückkehr nach Leihe) stehen nur zwei weitere Innenverteidiger über den Sommer hinaus in Braunschweig unter Vertrag.