Eintracht Braunschweig: Bleibt Marc Pfitzner? – Dresden und Magdeburg offenbar interessiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 16.10.20 | 09:18

Verantwortliche rechtfertigen Transferpolitik

Bei Eintracht Braunschweig läuft es im Jahr 2016 mit bislang lediglich sechs Punkten aus sieben Spielen alles andere als rund, was sich auch auf die Stimmung der Anhänger niederschlägt, die derzeit nicht sonderlich zuversichtlich nach vorne schauen.

Auf einer Fanversammlung am Dienstagabend mussten sich Trainer Torsten Lieberknecht, Sportchef Marc Arnold und Geschäftsführer Soeren-Oliver Voigt einige kritische Fragen insbesondere zur Personalpolitik gefallen lassen. Voigt erklärte die Zurückhaltung vor allem im Winter damit, von den auf dem Markt befindlichen Spielern in Relation zum nötigen finanziellen Aufwand nicht vollends überzeugt gewesen zu sein: „Wir hätten maximal drei Millionen Euro mehr investieren können. Damit muss sowohl die Ablöse als auch das Gehalt bezahlt werden und es ist keine Garantie, dass der Spieler auch einschlägt.“

Gespräche mit Pfitzner laufen

Allgemein betonte Voigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung der Eintracht zwar positiv sei, aber andere Klubs eben in dieser Hinsicht deutlich überlegen seien: „Mit Vereinen wie Leipzig und auch Freiburg oder auch Nürnberg können wir uns da nicht messen. Trotzdem gehören wir finanziell mittlerweile zum oberen Drittel der Liga. Der Plan ist schon die Bundesliga wieder zu erreichen, aber erstmal nicht auf Teufel komm raus.“

Man darf auf jeden Fall auf die sommerliche Transferperiode gespannt sein, in der womöglich auch Abgänge von Stammkräften mit Entwicklungspotential wie Torwart Rafal Gikiewicz, Innenverteidiger Joseph Baffo oder Eigengewächs Gerrit Holtmann drohen könnten.

Offen ist bei der Planung der neuen Saison auch die Personalie Marc Pfitzner. Mit dem 31 Jahre alten Mittelfeldspieler, der seit 2004 im Verein ist, gibt es laut Arnold seit zehn Tagen Gespräche, aber noch ohne Ergebnis. Der im Winter mit dem TSV 1860 München in Verbindung gebrachte Pfitzner, der in dieser Saison nur zu neun Einsätzen kam, hat aber wohl auch andere Optionen. Laut dem Portal „regionalsport.de“ sollen vor allem Dynamo Dresden und der 1. FC Magdeburg um Pfitzner buhlen, der dort möglicherweise bessere Einsatzchancen sehen könnte.

Steigen Dresden & Magdeburg auf? Jetzt HappyBet Startguthaben sichern & hier mit Gratiswette auf Aufstieg tippen!