Eintracht Braunschweig: Chengdong Zhang erhöht Druck auf Dominick Kumbela

Vier Siege aus den ersten vier Spielen mit 7:1-Toren sowie das souveräne Erreichen der zweiten Runde im DFB-Pokal haben rund um Eintracht Braunschweig eine enorme Euphorie geschürt, die die Fans des deutschen Meisters von 1967 zumindest von der Rückkehr in die Bundesliga träumen lassen.

Trainer Torsten Lieberknecht will daran keinen Gedanken verschwenden und ist sogar froh, dass nun aufgrund der Länderspiele keine weitere Partie ansteht und er mit seiner Mannschaft in Ruhe arbeiten kann: „Die Pause ist wichtig, um mental wieder runterzukommen.“

Gegenüber dem „Kicker“ betonte der Fußball-Lehrer, an einigen Details feilen und auch die Integration von Chengdong Zhang vorantreiben zu wollen. Der bis Saisonende von CD Mafra aus Portugal ausgeliehene Chinese hinterließ im Training sowie in seinen beiden Testspieleinsätzen mit insgesamt drei Treffern schon einen hervorragenden Eindruck und dürfte den Konkurrenzkampf im Angriff anheizen.

Der fünffache Nationalspieler Chinas erhöht dabei vor allem den Druck auf Dominick Kumbela, der in der vergangenen Saison mit zehn Treffern bester Schütze der Eintracht war, in der neuen Spielzeit aber bislang erst eine Vorlage verbuchen konnte und noch auf sein erstes Tor wartet. Trotz dieser Bilanz kann der 28 Jahre alte Kumbela aber weiter auf die Rückendeckung Lieberknechts bauen, der den Deutsch-Kongolesen unabhängig von seiner Trefferquote lobt: „Domi arbeitet sehr gut für die Mannschaft. Er öffnet seinen Mitspielern Wege und schließt Räume auf.“

Zumindest in den nächsten Spielen dürfte Kumbela somit noch einen Bonus haben. Sollte sich Zhang aber weiter aufdrängen, dürfte auch der Neuzugang demnächst eine Chance erhalten.