Eintracht Braunschweig: Doch kein neuer Torwart? – Trainer Lieberknecht vertraut auf Davari und Petkovic

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 21.04.13 | 07:43

Weil der 1. FC Kaiserslautern seine Partie gestern gegen den SC Paderborn (3:0) gewinnen konnte, ist zumindest der rechnerische Aufstieg für Eintracht Braunschweig heute noch nicht möglich. Doch mit einem Sieg gegen Erzgebirge Aue würde der Vorsprung auf den dritten Platz weiterhin zwölf Punkte betragen, die bei nur noch vier Spielen praktisch gar nicht mehr verspielt werden können.

Durchaus verständlich daher, dass schon jetzt die Planungen für die Bundesliga eine wichtige Rolle spielen. Wie bereits seit längerem bekannt ist, wird es aber nicht viele neue Spieler geben, sondern das Vertrauen weiterhin dem Aufstiegskader geschenkt. Das gilt etwas überraschend auch für die Torwartposition, für die laut Berichten des „Kicker“ eigentlich die Verpflichtung eines neuen Schlussmann angedacht war.

Nun räumte Trainer Torsten Lieberknecht mit diesen Spekulationen, die zudem auch als Zweifel an den Qualitäten von Daniel Davari und Marjan Petkovic gewertet werden konnten, gegenüber dem „abseitsmagazin“ auf: „Auch im nächsten Jahr werden Daniel Davari und Marjan Petkovic um die Nummer ein streiten. Wir werden keinen neuen Torwart verpflichten.“

Aktuell ist indes offen, wer im Zweikampf im Braunschweiger Kasten die Nase vorne hat. So stand vergangene Woche nach zuvor 28 Startelfeinsätzen von Davari beim 3:1 in Sandhausen Routinier Petkovic zwischen den Pfosten, allerdings ohne restlos überzeugen zu können. Weil aber auch der 25 Jahre alte Davari mehrfach in dieser Spielzeit zumindest unglücklich aussah, gibt es Rennen um die Nummer eins der neuen Saison derzeit keinen klaren Favoriten.