Eintracht Braunschweig: Domi Kumbela nicht zum Afrika-Cup – Erste Gespräche über Vertragsverlängerung positiv verlaufen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 04.01.13 | 10:58

Die Verantwortlichen von Eintracht Braunschweig mussten über die Feiertage darum zittern, Torjäger Domi Kumbela in den ersten beiden Spielen der Rückrunde einsetzen zu können, stand der mit zwölf Saisontoren treffsicherste Zweitliga-Profi doch im vorläufigen Aufgebot der Nationalmannschaft des Kongo für den Afrika-Cup (19. Januar bis 10. Februar), ehe er Nationaltrainer Claude Le Roy nun seine Absage übermittelte.

Nun hat sich Kumbela aber gegen seine Nationalelf und für die Eintracht entschieden. Ein Entschluss, der dem Angreifer nicht leicht fiel, wie er gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“ erklärte: „Ich habe mir zwischen den Feiertagen einiges durch den Kopf gehen lassen. Es ist eine große Ehre, für mein Heimatland nominiert zu werden. Aber die Ziele, die wir mit Eintracht haben, sind mir momentan wichtiger.“

DAS Ziel ist mittlerweile nichts anderes als der Aufstieg in die Bundesliga, den Kumbela indes auch dann schaffen könnte, sollte er mit der Eintracht wider Erwarten doch noch scheitern. Wie Kumbelas Berater Konstantin Liolios gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“ sagte, seien Anfragen von zwei Bundesligisten für seinen Schhützling eingegangen. Kein Wunder, ist der 28-Jährige doch im Sommer ablösefrei.

Allerdings sei es die erste Option für Kumbela, seinen auslaufenden Vertrag in Braunschweig zu verlängern, wie Liolios zugleich betonte: „Aufgrund der positiven Entwicklung in den letzten Jahren ist Eintracht natürlich unsere erste Adresse.“ Die ersten Gespräche mit dem Verein seien laut Liolios „sehr positiv“, was aus Sicht der Eintracht Anlass zur Hoffnung gibt, dass Kumbela bald einen neuen Vertrag unterschreiben wird.