Eintracht Braunschweig: Es wird wieder enger

Nur noch drei Punkte vor dem Relegationsplatz

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 17.09.20 | 08:04
Torsten Lieberknecht

Noch länger im Abstiegskampf: Torsten Lieberknecht © Imago / Revierfoto

Nach vier Punkten aus den beiden Spielen beim SV Sandhausen (0:0) und gegen Union Berlin (1:0) war bei Eintracht Braunschweig die Hoffnung vorhanden, sich im sicheren Mittelfeld der Tabelle etablieren zu können. Mit dem gestrigen 1:2 bei der SpVgg Greuther Fürth ist aber klar, dass daraus zumindest so schnell nichts wird.

Stattdessen ist wegen der eigenen Pleite und der anderen Ergebnisse der Klubs im Tabellenkeller der Relegationsplatz nur noch drei Punkte entfernt. Und sollte der VfL Bochum heute gegen den 1. FC Nürnberg nicht verlieren, wären es sogar nur noch zwei Zähler Vorsprung auf jenen 16. Rang.

Der Endspurt hat es in sich

Eine schwache Leistung und eine verdiente Niederlage bei einem direkten Konkurrenten in Fürth vergrößern die Abstiegssorgen wieder, zumal es das Restprogramm in sich hat. Gerade in die letzten drei Spieltage sollte die Eintracht mit einem gewissen Polster gehen, stehen doch dann Auswärtsspiele bei den Aufstiegskandidaten 1. FC Nürnberg und Holstein Kiel sowie ein Heimspiel gegen den gleichfalls ambitionierten FC Ingolstadt an.

Trainer Torsten Lieberknecht, der schon im Herbst den Abstiegskampf ausgerufen hat und der in Fürth eine „lethargisch geführte erste Halbzeit“ bemängelte, hat den Glauben an sein Team aber nicht verloren.

„Gegen Regensburg wollen wir dann wieder das Gesicht zeigen, dass ich mir auch heute über 90 Minuten gewünscht hätte. Und ich bin mir sicher, dass die Mannschaft dies auch machen wird“, zeigte sich der BTSV-Coach auf der vereinseigenen Webseite mit Blick auf die nächste Aufgabe zuversichtlich. Angesichts der Formstärke des Jahn wird eine deutliche Steigerung aber auch nötig sein.

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