Eintracht Braunschweig: Geht doch noch was? – Nur noch fünf Punkte Rückstand

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:32

Nachdem mit dem gestrigen 2:0 gegen den TSV 1860 München der dritte Sieg in den zurückliegenden vier ungeschlagenen Spielen eingefahren wurde, werden sich Fans und Verantwortliche von Eintracht Braunschweig noch stärker über die Negativserie vom Jahresanfang ärgern. Hätte die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht nur eine oder zwei der ersten fünf Partien nach der Winterpause, aus denen es lediglich zu einem Zähler reichte, gewonnen, wäre der BTSV nun richtig dick im Aufstiegsrennen.

Doch auch so ist das Thema Bundesliga-Rückkehr noch nicht erledigt, auch wenn Coach Lieberknecht vergangene Woche nach dem mühsamen 2:1-Erfolg in Fürth sehr deutlich gemacht hat, momentan keinen Gedanken an die ersten drei Plätze zu verschwenden. Weil der Rückstand auf den zweiten und dritten Platz seit gestern nur noch fünf Punkte beträgt, darf man an der Hamburger Straße aber zumindest wieder anfangen zu rechnen, zumal das Restprogramm insgesamt lösbar erscheint und am vorletzten Spieltag mit dem Karlsruher SC ein direkter Konkurrent noch nach Braunschweig muss.

Trainer Lieberknecht zufrieden

Von Trainer Lieberknecht gab es indes auch nach dem Sieg gegen die Sechziger keine Ansage in Richtung Aufstieg. Doch aus der Zufriedenheit mit dem Auftritt seiner Schützlinge machte der Eintracht-Coach auch keinen Hehl: „Wir mussten uns zuletzt ordentlich wehren, um das Spiel noch nach Hause zu bringen. Der einzige Kritikpunkt ist, dass wir den Sack früher zumachen müssen. Nachdem wir taktisch wieder umstellen mussten, war das, was die Jungs dann auf den Platz gebracht haben, hervorragend. Das zweite Tor war zum Zunge schnalzen, top herausgespielt.“

So kann es aus Braunschweiger Sicht gerne weiter gehen. Am nächsten Samstag steht das Auswärtsspiel beim VfR Aalen auf dem Programm, ehe zwei Heimspiele gegen Erzgebirge Aue und den FSV Frankfurt folgen.