Eintracht Braunschweig: Kapitän Kruppke warnt mit Blick auf das Vorjahr – Lob für die Mitspieler

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 04.10.12 | 08:14

Mit 20 Punkten aus den ersten acht ungeschlagenen Spielen ist Eintracht Braunschweig in der 2. Bundesliga derzeit das Maß aller Dinge und wird von vielen Experten mittlerweile schon als heißer Aufstiegskandidat gehandelt. Beim Deutschen Meister von 1967 will man davon indes noch nichts wissen und ist nach wie vor auf Understatement bedacht, wie allen voran die Aussagen von Trainer Torsten Lieberknecht, der als oberstes Ziel nach wie vor das Erreichen von 40 Punkten ausgibt, zeigen.

Ganz auf der Linie seines Trainers liegt Kapitän Dennis Kruppke, der sich im „Kicker“ mit Blick auf die vergangene Saison, als die Eintracht als Aufsteiger ebenfalls furios startete, sehr zurückhaltend gibt: „Wir werden so weiterar­beiten wie bisher. Vielleicht ist es unser Vorteil, dass wir gewarnt sind von der vergangenen Saison. Auch da haben wir einen sehr gu­ten Start gehabt, dann aber in der Rückrunde trotz guter Leistungen nicht mehr die Punktausbeute gehabt, die wir uns gewünscht hätten. Wir werden, ganz wie es die Art unseres Trainers ist, akri­bisch weiterarbeiten.“

Die Gründe für das derzeitige Abschneiden sind dem 32 Jahre alten Offensiv-Allrounder, der einst 54 Bundesliga-Spiele für den SC Freiburg bestritten hat und zum Karriereende hin sicher gerne noch einmal im Oberhaus antreten würde, vielschichtig: „Zum einen haben wir in der Vorbereitung richtig gut und hart gearbeitet, zum anderen ist unsere Mannschaft so gestrickt, dass die neuen Spieler nahtlos integriert werden. Die sportli­che Führung achtet sehr darauf, dass die Spieler charakterlich zusammen passen. Ganz wich­tig ist auch, dass die Jungs, die im vergangenen Jahr teilweise aus unteren Ligen kamen, sich enorm weiterentwickelt haben. Nehmen wir zum Beispiel die Korte-Zwillinge, die haben bei­de einen Riesensprung gemacht.“