Eintracht Braunschweig: Mirko Boland meldet sich stark zurück

Sonderlob für Philipp Hofmann

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 05.03.18 | 17:19
Mirko Boland

Direkt wieder ein Leistungsträger: Mirko Boland © Imago / Jan Hübner

Nachdem die versammelte Konkurrenz im unteren Tabellendrittel am Freitag und Samstag punkten konnte, hat Eintracht Braunschweig dem deutlich gestiegenen Druck Stand gehalten und am Sonntag gegen den SSV Jahn Regensburg einen enorm wichtigen 2:1-Heimsieg gelandet.

Über den Berg ist die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht, deren aktueller Vorsprung von fünf Punkten auf den Relegationsplatz im Falle eines Bochumer Sieges heute beim FC Ingolstadt auf drei Zähler schrumpfen könnte, aber noch nicht. Vor dem anstehenden Gastspiel am Samstag beim FC St. Pauli brachte die Partie gegen Regensburg aber auch abgesehen von den drei Punkten Erkenntnisse, die positiv stimmen.

Boland überzeugt und hält 90 Minuten durch

Allen voran das Comeback von Mirko Boland in der Startelf. Der 30-Jährige hatte sich im Hinspiel in Regensburg im Oktober einen Innenbandriss im Knie zugezogen und stand nun erstmals wieder in der Anfangsformation. Und Boland, der über Wochen unter anderem mit einem Kurzeinsatz beim 1:0 gegen Union Berlin gezielt aufgebaut wurde, unterstrich mit einer starken Leistung sofort seinen Wert für das Team.

Im zentralen Mittelfeld bildete Boland mit Jan Hochscheidt ein überzeugendes Duo, das sich nun erst einmal festgespielt haben dürfte. Bedenken, dass Boland nach der langen Pause noch nicht bereit sein könnte für 90 Minuten, wischte der Routinier dabei vom Tisch.

Boland war aber nicht die einzige positive Erscheinung. Auch der bislang enttäuschende Winterneuzugang Philipp Hofmann, der zur Pause für den angeschlagenen Domi Kumbela kam, lieferte ein Empfehlungsschreiben ab. Via „Kicker“ (Ausgabe 20/2018 vpm 05.03.2018) hatte Lieberknecht ein Sonderlob dafür parat, wie Hofman „Bälle festgemacht und verlängert und welche Laufarbeit er eingebracht hat.“

Sollte Kumbela längerfristig ausfallen, was im Moment noch nicht klar ist, hat Hofmann wohl gute Chancen, kommende Woche beim FC St. Pauli von Beginn an aufzulaufen.

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