Eintracht Braunschweig: Omar Elabdellaoui wird verpflichtet – Kommt Christoph Kramer?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 27.03.13 | 06:53

Noch ist man bei Eintracht Braunschweig in der Öffentlichkeit zwar zurückhaltend, was das Thema Bundesliga angeht, doch intern dürften sich die Verantwortlichen um Trainer Torsten Lieberknecht und den sportlichen Leiter Marc Arnold sicherlich schon ausführlich über die Personalplanung für die kommende Spielzeit und den Aufstiegsfall unterhalten haben.

Während wohl klar ist, dass die Eintracht im Kern auf den Kader der aktuellen Saison setzen und nur einige punktuelle Verstärkungen hinzuholen wird, berichtet „Bild“, dass der bislang nur bis Saisonende von Manchester City ausgeliehene Omar Elabdellaoui die erste größere Investition sein wird. Dem Boulevard-Blatt zufolge will Braunschweig die Option auf den norwegischen U21-Nationalspieler, der bei seinen sieben Einsätzen auf vier Vorlagen kommt, ziehen. In diesem Fall würde eine Ablöse von knapp einer halben Million Euro fällig.

Sportdirektor Arnold dementiert allerdings, dass bereits eine Entscheidung gefallen ist, macht aber zugleich keinen Hehl aus seiner Wertschätzung für den 21-Jährigen: „Wir sind in Gesprächen, aber noch ist nichts entschieden. Seine Leistungen zuletzt waren aber sehr ansprechend.“

Mit Elabdellaoui wäre somit schon eine flexible Verstärkung vornehmlich für die rechte Außenbahn gefunden. Eine hochkarätige Alternative könnte die Eintracht aber sicher auch auf anderen Positionen wie etwa im zentralen Mittelfeld gebrauchen. Und just für die Position vor der Abwehr wird die Eintracht von der „Reviersport“ zusammen mit anderen Vereinen wie Werder Bremen, der SpVgg Greuther Fürth oder Hertha BSC mit Christoph Kramer vom VfL Bochum in Verbindung gebracht.

Der 22-Jährige spielt seit knapp zwei Jahren für den VfL, steht aber noch bis 2014 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag, wo er nüchtern betracht aufgrund der großen Konkurrenz mit Simon Rolfes, Lars Bender, Stefan Reinartz und Jens Hegeler keine reellen Aussichten auf einen Stammplatz hat. Folglich dürfte Kramer im Sommer entweder verkauft oder noch einmal verliehen werden, wofür allerdings zunächst eine Verlängerung seines Vertrages nötig wäre. Obwohl Bochum den technisch beschlagenen Mittelfeldmann gerne halten würde, dürfte Kramer seine Zukunft eher in der Bundesliga sehen, wo Eintracht Braunschweig im Falle des Aufstieges sicherlich nicht die schlechteste Adresse wäre.