Eintracht Braunschweig: Philipp Hofmann verpflichtet

Stürmer erhält Vertrag bis 2020

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 23.01.18 | 19:46
Torsten Lieberknecht

Bekommt einen neuen Angreifer: Torsten Lieberknecht © Imago / Revierfoto

Update (23.1., 13:45 Uhr):
Eintracht Braunschweig bestätigte am heutigen Dienstagnachmittag die Verpflichtung von Philipp Hofmann von Greuther Fürth. Der Angreifer erhält einen Vertrag bis 2020 und läuft künftig mit der Nummer acht bei den Löwen auf. „Die Gespräche mit dem Trainer und den Verantwortlichen waren sehr gut und haben mich überzeugt, diesen Weg zu gehen“, so Hofmann bei der Vertragsunterzeichnung.

Unser Artikel vom 22.1.:
Mittlerweile geht die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass Eintracht Braunschweig zum Pflichtspielauftakt im neuen Jahr am Mittwoch beim 1. FC Heidenheim mit einem neuen Stürmer antreten kann. Auch gut eine Woche vor Transferschluss wurde der Wunsch von Trainer Torsten Lieberknecht nach offensiver Verstärkung nicht erfüllt, was sich aber in den nächsten Tagen noch ändern könnte.

Neben Bielefelds Fabian Klos, an dem Manager Marc Arnold mittlerweile offiziell das Interesse der Eintracht bestätigt hat, scheint auch ein zweiter bei einem Ligarivalen unter Vertrag stehender Angreifer ein Thema zu sein. Wie regionalsport.de berichtet, soll auch Philipp Hofmann von der SpVgg Greuther Fürth eine Rolle in den Braunschweiger Überlegungen spielen.

Bisher nur ein Tor für Fürth

Dass Hofmann in Fürth schon während der Vorbereitung nicht mehr die besten Karten zugeschrieben wurden und nun mit Fabian Reese ein neuer Konkurrent hinzugeholt wurde, macht einen schnellen Abschied des 24-Jährigen aus dem Frankenland jedenfalls nicht unwahrscheinlich.

Erst im Sommer für rund 750.000 Euro vom englischen Zweitligisten FC Brentford, für den der 1,95 Meter lange Stürmer in zwei Jahren und 31 Einsätzen nur vier Tore erzielt hat, scheint Hofmann in Fürth schon wieder verzichtbar. In der Hinrunde gelangen dem ehemaligen U21-Nationalspieler in neun Zweitliga-Einsätzen nur ein Tor und eine Vorlage.

Nichtsdestotrotz hat Hofmann zuvor beim SC Paderborn, beim FC Ingolstadt und beim 1. FC Kaiserslautern schon gezeigt, in der 2. Bundesliga regelmäßig treffen zu können. Der aus dem Nachwuchs des FC Schalke 04 stammende Angreifer wäre zudem sicherlich günstiger zu haben als Klos, für den eine Million Euro im Raum steht. Zumindest dürfte man in Fürth wissen, die an Brentford überwiesene Ablöse nicht mehr hereinholen zu können.

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