Eintracht Braunschweig: Torsten Lieberkecht lobt Effizienz – Nur noch ein Punkt bis Platz drei

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:30

Mit dem fünften Pflichtspielsieg in Folge hat Eintracht Braunschweig nach zuvor sehr durchwachsenem Start in die neue Saison den Anschluss an die Spitzenplätze hergestellt und gleichzeitig Trainer Torsten Lieberknecht bestätigt, der seiner Elf auch in schweren Zeiten eine Serie zutraute.

Nach dem gestrigen 3:0 beim FSV Frankfurt liegt Braunschweig nur noch einen Punkt hinter dem dritten Platz und ist inzwischen fraglos als Anwärter auf den Aufstieg zu sehen. In Frankfurt hob Lieberknecht vor allem die Effizienz seiner Elf hervor, die bereits nach 27 Sekunden in Führung ging und kurz vor der Pause das wichtige 2:0 nachlegte: „Unterm Strich waren wir sehr konsequent mit unseren Torchancen und haben einen weiteren kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht“, zeigte sich Lieberknecht zufrieden, stapelte mit Blick auf das Saisonziel aber verständlicherweise noch tief: „Wichtig ist auch, dass wir einen größeren Abstand zum Tabellenkeller herstellen konnten, das lässt uns in Ruhe weiterarbeiten.“

Havard Nielsen als Matchwinner

Zum Matchwinner am Bornheimer Hang avancierte Havard Nielsen, der mit dem 1:0 und dem 2:0 die Weichen auf Sieg stellte und sein persönliches Trefferkonto auf sechs schraubte. Den Norweger nach überstandenen Adduktorenproblemen wieder einzubauen und damit die zuvor mit 2:1 bei Erzgebirge Aue erfolgreiche Mannschaft zu verändern, erwies sich auf alle Fälle als goldrichtig. Rundum zufrieden war Nielsen indes trotz seiner beiden Tore und des Sieges nicht: „Ich fühle mich natürlich sehr gut nach dem Sieg. Wir haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten erzielt, das war wichtig. Ich denke trotzdem, dass unser Spiel heute nicht so gut war. Wir hatten viele Ballverluste und wenig Rhythmus im Spiel.“

Weiter geht es für den BTSV nun mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg, der nach dem Trainerwechsel noch schwer einzuschätzen ist, ehe die Reise zum Karlsruher SC geht. Hält die Serie der Eintracht auch in diesen beiden Partien, dürfte der direkte Wiederaufstieg etwas offensiver in Angriff genommen werden.