Eintracht Braunschweig: Torsten Lieberknecht will verlängern

Vertragsgespräche laufen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 08.09.16 | 08:01
Torsten Lieberknecht

Würde seinen Vertrag gerne verlängern: Torsten Lieberknecht © Imago

Am morgigen Freitag erwartet Eintracht Braunschweig mit dem Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue eine hohe Hürde, die die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht aber überspringen und damit die optimale Auftaktbilanz von neun Punkten aus drei Spielen weiter ausbauen möchte.

Dass Braunschweig siebenmal in Folge nicht gegen Aue verloren hat und in der 2. Bundesliga nur gegen den FSV Frankfurt und Fortuna Köln (jeweils acht Spiele ohne Niederlage) längere Serien gelangen, ist ein Mutmacher. Demgegenüber steht aber die ausgeprägte Auer Heimstärke. Der Serie der Veilchen von 23 ungeschlagenen Heimspielen in Serie würde der BTSV freilich gerne ein Ende setzen.

6:1 gegen Nürnberg stellt nicht vollends zufrieden

Trainer Lieberknecht dürfte seine Mannschaft im Vorfeld der Partie in Aue an den letzten Auftritt auf gegnerischem Platz erinnern, der im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers (0:1 n.V.) völlig missriet. Auch deshalb ist der Eintracht-Coach weit davon entfernt, wegen des 6:1-Kantersieges gegen den 1. FC Nürnberg vor der Länderspielpause in Euphorie auszubrechen.

Vielmehr hat Lieberknecht auch in dieser Partie einiges gesehen, was ihm nicht gefiel: „Aber wenn wir dieses 6:1 ruhig analysieren, müssen wir sagen, dass wir eigentlich kein gutes Spiel geliefert haben“, so der 43-Jährige im „Kicker“ (Ausgabe 73/2016 vom 08.09.2016).

Lieberknecht sieht „offene Potenziale“

Grundsätzlich ist Lieberknecht aber mit der Entwicklung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Nicht von ungefähr erneuerte der langjährige Erfolgstrainer im „Kicker“ nun nochmals sein Bekenntnis zur Eintracht und bestätigte noch deutlicher als Mitte August, gerne verlängern zu wollen: „Der Verein hat von mir ein klares Signal bekommen, dass es mein Wunsch ist, zu verlängern, und derzeit laufen die Gespräche.“

„ Der Verein hat von mir ein klares Signal bekommen. ”
Torsten Lieberknecht

An einigen Stellschrauben würde Lieberknecht allerdings gerne noch drehen, um die Voraussetzungen für sportlichen Erfolg weiter zu verbessern: „Es gibt Rahmenbedingungen, die mir wichtig sind, die aber nichts mit finanziellen Dingen zu tun haben. Mir liegt das hier am Herzen. Ich liebe diesen Verein, ich liebe die Stadt mit ihren Menschen und ich sehe noch offene Potenziale.“

Und man darf getrost davon ausgehen, dass die Eintracht-Verantwortlichen ihrem Trainer diese Wünsche, sofern einigermaßen machbar, erfüllen.