Erweiterung der Alten Försterei rückt näher

Bebauungsplan wird ausgelegt

Stadion des 1. FC Union Berlin

Die Alte Försterei soll im nächsten Jahr erweitert werden. ©Imago/Matthias Koch

Schon länger laufen beim 1. FC Union Berlin die Planungen für eine Erweiterung des eigenen Stadions. Mit erhöhter Kapazität soll dem gestiegenen Zuschauer-Interesse Rechnung getragen und die Einnahme-Situation verbessert werden. Eine erste Hürde auf dem Weg zum Ausbau ist nun genommen: Die zuständige Verwaltung hat den Beschlus zum Bebauungsplan gefasst. Ab dem 15. Oktober kann die Öffentlichkeit unter anderem online Einsicht nehmen.

Auch Clubhause geplant

Die Köpenicker sehen eine Erweiterung von aktuell 22.012 Plätzen auf 37.000 Zuschauer vor. Daneben ist auch schon vor längerer Zeit ein Antrag für den Bau eines Clubhauses eingereicht worden, die Genehmigung soll ebenfalls im Kontext mit dem Stadion-Bauvorhaben eingeholt werden.

Der Vorstandsvorsitzender der „An der Alten Försterei“ Stadionbetriebs AG Dirk Thieme kommentierte den aktuellen Stand: „Unser Ziel ist es, bis zum Sommer 2019 Planungsrecht für beide Vorhaben zu erlangen. Das weicht von unserem ursprünglichen Plan etwas ab, für den Gesamtablauf ist es jedoch von Vorteil, beide Projekte in größtmöglicher zeitlicher Nähe zu verwirklichen.“ 

Momentan rangiert der 1. FC Union mit der Größe seiner Spielstätte im Mittelfeld der 2. Bundesliga. An die aktuellen Spitzenreiter Hamburg und Köln mit 57.000 bzw. 50.000 Plätzen ist zwar kein herankommen, doch die gefühlten Erstligisten sind nicht der Maßstab. Mit 37.000 Zuschauern würde die Alte Försterei am Dresdener Rudolf-Harbig Stadion (32.123 Plätze) vorbeiziehen und hinter den beiden Bundesliga-Absteigern das größte Stadion der Liga stellen.

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