Erzgebirge Aue: Das nächste Personalpuzzle wartet

Nun fehlt Marko Mihojevic

Marko Mihojevic

Marko Mihojevic (r.) muss sich in dieser Woche auf das Training beschränken. © imago images / Picture Point

Mit der vielleicht schwächsten Saisonleistung musste Erzgebirge Aue am Wochenende eine verdiente o:2-Niederlage beim VfL Bochum einstecken. Für den enttäuschenden Auftritt alleine das Fehlen der gesperrten Jan Hochscheidt, Philipp Riese und Clemens Fandrich verantwortlich zu machen, wäre sicherlich zu kurz gegriffen. Klar wurde in Bochum aber auch, dass Leistungsträger in dieser Anzahl nicht ohne Weiteres ersetzt werden können.

Für das Gastspiel am Samstag bei Hannover 96 kann Trainer Dirk Schuster aber wieder auf Hochscheidt, Riese und Fandrich bauen, die allesamt auch in der Startelf erwartet werden. Dafür muss der Veilchen-Coach nun aber seine Innenverteidigung umbauen, nachdem sich Marko Mihojevic spät die gelb-rote Karte abgeholt hat. Und die Suche nach einem Nebenmann für Sören Gonther im Abwehrzentrum stellt Schuster direkt vor die nächste Herausforderung.

Vier Kandidaten für den Platz neben Gonther

Denn mit Steve Breitkreuz und Fabian Kalig fallen zwei potentielle Nachrücker weiterhin verletzungsbedingt aus. Malcolm Cacutalua stand unterdessen nach achtmonatiger Zwangspause wegen eines Kreuzbandrisses erst zwei Mal wieder im Kader. Ob der 25-Jährige schon dazu bereit ist, von Anfang an für Mihojevic in die Bresche zu springen, ist fraglich, sollte sich aber in den Trainingseinheiten der nächsten Tage zeigen.

Falls die Entscheidung noch gegen Cacutalua ausfallen sollte, wäre Filip Kusic ein weiterer Kandidat. Der 23-Jährige allerdings kam seit dem 0:4 beim Hamburger SV Mitte September nicht mehr zum Einsatz und hatte in den vergangenen Wochen auch mit muskulären Problemen zu kämpfen. In der Rückrunde der vergangenen Saison hat der auch mehrfach als Außenverteidiger eingesetzte Kusic aber gezeigt, in der 2. Bundesliga eine solide Rolle spielen zu können.

Weitere Alternativen für das Abwehrzentrum wären die beiden Defensiv-Allrounder Louis Samson und Dominik Wydra, die in Bochum in Abwesenheit von Riese und Fandrich die Doppelsechs bildeten. Wirklich überzeugen konnten beide nicht, dürften von Trainer Schuster als Mihojevic-Ersatz gleichwohl dennoch in Betracht gezogen werden.