Erzgebirge Aue: Der Knoten ist geplatzt

Co-Trainer Robin Lenk fällt vorerst aus

Pascal Testroet

In Sandhausen durfte der FC Erzgebirge um Pascal Testroet gleich dreimal jubeln © Imago / Picture Point

Groß war die Erleichterung am Samstagnachmittag, als Erzgebirge Aue die Partie beim SV Sandhausen mit 3:0 gewonnen hatte. Die Veilchen konnten mit dem Dreier in der Kurpfalz einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf mutmaßlich schon vorentscheidende zwölf Punkte distanzieren und durften sich zudem über mehr Tore freuen als in den ersten fünf Partien nach der Winterpause zusammen.

Nach vier torlosen Partien neben dem 2:1-Erfolg beim FC St. Pauli wurde im Vorfeld viel über eine aktuelle Offensivschwäche diskutiert. Pascal Testroet hatte darauf mit dem Führungstreffer schon in der ersten Minute, zugleich das erste Auer Stürmertor im Jahr 2019, eine passende Antwort parat. Und der Torjäger legte nach 69 Minuten auch noch seinen bereits 13. Saisontreffer nach.

Lenk fehlt krankheitsbedingt

Noch ist der Spieltag zwar nicht komplett, doch 29 Punkte aus 24 Spielen lassen eine berechtigte Hoffnung auf einen frühzeitigen Klassenerhalt zu, zumal Aue von den ersten Vier der Tabelle nur noch auf den Hamburger SV trifft.

Unterdessen hat der Verein am Samstagabend in einer Presseerklärung die Gründe für das Fehlen von Co-Trainer Robin Lenk sowohl beim Nachholspiel am Mittwoch gegen den 1. FC Köln (0:1) als auch in Sandhausen bekannt gegeben. Nachdem zuvor medial über einen bevorstehenden Abschied von Lenk gemutmaßt wurde, teilte der FC Erzgebirge mit, dass die Abwesenheit des 34-Jährigen krankheitsbedingte Gründe hat.

Wann Lenk, der sich aktuell in ärztlicher Behandlung befindet, wieder auf der Bank Platz nehmen kann, ist bislang nicht bekannt.

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